Libeskinds Pavillon ist eine runde Sache

Libeskinds Pavillon ist eine runde Sache

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Dieses Projekt Daniel Libeskinds bestimmen für einmal keine spitzen Winkel, sondern geschwungene Linien: Wegen seiner roten, schuppenartig angeordneten Ziegel erinnert der Pavillon, den der US-Stararchitekt für den Auftritt des chinesischen Immobilienriesen Vanke an der Expo Mailand 2015 entworfen hat, entfernt an einen zusammengerollten Drachen.

Die Inspiration lieferte jedoch kein Fabelwesen. Vielmehr dienten die Felsen chinesischer Tuschmalereien als Vorbild. Kopien der zarten Landschaften sind darum auch auf Stufen und Wänden der spiralförmig angelegten Treppe zu finden, die auf das Dach des verspielten Bauwerks führt. Im Innern ist laut Pressemitteilung «ein virtueller Wald aus 300 Multimediabildschirmen» geplant, mit denen sich die Besucher über die chinesische Kultur informieren können. (mai)