Leitfaden für das Bauen ausserhalb von Zugs Bauzonen

Leitfaden für das Bauen ausserhalb von Zugs Bauzonen

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Moderne Tierhaltung, technischer Fortschritt und veränderte Wohnbedürfnisse wandeln das Erscheinungsbild der Landwirtschaft. Der Kanton Zug will vermeiden, dass Wohnhäuser ausserhalb der Bauzone immer mehr denjenigen innerhalb derselben gleichen und hat darum einen entsprechenden Leitfaden für Planer und Bauherren herausgegeben.

Für dessen Erarbeitung wurde neben den Gemeinden auch der Zuger Bauernverband beigezogen. Wie der Kanton dazu in seiner Medienmitteilung schreibt, war das Engagement des Verbands für das neue Papier zentral. „Landwirte haben oft den Eindruck, dass die Bevölkerung am liebsten überall ein Ballenberg hätten“, wird Verbandspräsident Franz-Toni Imfeld zitiert. Die moderne Landwirtschaft habe andere Ansprüche, auch Ökonomiegebäude sähen heute einfach anders aus. Und so geht es denn bei der Gestaltung ausserhalb der Bauzonen laut Kanton nicht um „falsch verstandene Nostalgie“. Gesucht seien funktionelle und landschaftsgerechte Lösungen, die aus ökonomischer Sicht stimmten.

Der Leitfaden besteht aus zwei Teilen: In Teil eins geht es um grundsätzliche Aspekte zum Planungsablauf und zur Lösungsfindung. Der zweite geht vertieft auf die Umgebungsgestaltung und die wichtigsten Bauaufgaben ein. Wie Baudirektor Urs Hürlimann an der Medienkonferenz erklärte, ist der Leitfaden zur Unterstützung gedacht und er soll bei der Suche nach guten Lösungen helfen. (mai)

 

Den Leitfaden „Gestaltung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone“ können Sie hier herunterladen: www.zg.ch/behoerden/baudirektion/amt-fur-raumplanung/