Lausanne: 200 Mio. Franken für neue Sportanlagen

Lausanne: 200 Mio. Franken für neue Sportanlagen

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Die Eishalle im Lausanner Quartier Malley wird neu gebaut, zudem ist ein olympisches Schwimmbecken geplant. Insgesamt kostet das Bauvorhaben 200 Millionen Franken. Für die Eishalle ist der Baustart 2019 und die Inbetriebnahme im Winter 2020 geplant. Danach starten die Arbeiten am Schwimmbecken.

„Das ist ein mustergültiges Projekt, vom sportlichen, ökologischen und stadtplanerischen Standpunkt gesehen“, sagte Lausannes Stadtpräsident Daniel Brélaz heute anlässlich einer Medieninformation. An dem prestigeträchtigen Projekt beteiligen sich auch die Nachbargemeinden Prilly und Renens. Und wegen der gemeinsamen Kandidatur von Lausanne und der Waadt für die olympischen Winter-Jugendspiele 2020 steht auch der Kanton hinter dem Projekt.

Allerdings kommt die neue Eishalle – sofern die Kandidatur erfolgreich ist – nicht nur den Winterspielen zugute. Mit ihr wird auch der Austragungsort der Heimspiele des Eishockeclubs Lausanne HC erneuert. Wie die Stadt mitteilt, werden die Bauarbeiten so organisiert, dass der Lausanner HC seine Spiele während der gesamten Bauzeit in Malley austragen kann.  

Der Bau des Schwimmbades startet, wenn die Halle steht. Sowohl das geplante olympische 50-Meter-Bassin als auch ein Sprungbecken und ein 25 Meter langes Planschbecken werden dann erst 2022 eröffnet werden.  - Bis im Frühling entscheiden nun die Behörden über das Bauprojekt.

Die beiden Sportanlagen sind nur ein Teil eines grossen Projekts: Mit „Métamorphose“, will die Stadt beim See zusätzlich das Leichtathletikstadion Pierre-de-Coubertin ausbauen und beim Flugplatz Blecherette ein neues Fussballstadion errichten. Zudem sind zwei sogenannte Ökoquartiere mit tausenden von Wohnungen vorgesehen.(mai)