«Lassen die mich wirklich da ran?»

«Lassen die mich wirklich da ran?»

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Teaserbild-Quelle: Bild: Manuela Talenta

Einmal mehr war der Minibagger-Wettbewerb des Baublatts ein Anziehungspunkt an der Baumag in Luzern. Rund 500 Teilnehmer versuchten ihr Glück bei den drei Geschicklichkeitsdisziplinen. Am schnellsten war Dario Häberli aus Landschlacht. Er schaffte den Parcours in nur 74 Sekunden.

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Bild: Manuela Talenta
Der spätere Gesamtsieger Dario Häberli (rechts) kurz vor dem Start.

Lassen die mich wirklich da ran?» Das fragte eine ältere Dame am Minibagger-Wettbewerb des Baublatts an der diesjährigen Baumaschinen-Messe in Luzern. Und das Baublatt liess sie alle ran: Gross, Klein, Jung und Alt. So mancher geriet jedoch ob der gar nicht so einfachen drei Geschicklichkeitsdisziplinen in Verzweiflung. Es galt, ein Gewicht von einem Behälter zum anderen zu heben, mit einer an der Baggerschaufel befestigten Flasche Wasser in vier Gläser ­einzuschenken und einen kleinen Ball durch ­ein kniffliges Labyrinth, wiederum befestigt an der Baggerschaufel, zu manövrieren. Den Joystick am besten beherrschte am vergangenen Wochenende Dario Häberli aus dem thurgauischen Landschlacht. Er schaffte die drei Disziplinen in 74 Sekunden. Am Freitag stellte er sogar in zwei Disziplinen eine neue Bestzeit auf. Die Gläser schenkte er in 9 Sekunden ein, für das Labyrinth benötigte er deren 31. Doch diese Zeiten wurden  in den folgenden Tagen noch getoppt. Mit dem Gewicht war Fabian Steiner in 14 Sekunden ­fertig. Marcel Staub machte die Gläser in sechs Sekunden voll. Und Ueli Klötzli meisterte das Labyrinth in 26 Sekunden.

Ebenfalls schnell unterwegs war ein weiterer Mann bei der Labyrinth-Disziplin. Aber offensichtlich verfügte er nicht über allzu viel Feingefühl. Er bewegte nämlich die Baggerschaufel so schnell und unvorsichtig, dass der Kübel, in dem der Ball zum Schluss landen sollte, in die Brüche ging.

Eindeutig am schnüggligsten waren jedoch die jüngsten Teilnehmer: die Kinder, die mit Unterstützung eines Erwachsenen den Bagger steuerten. Und auch wenn es keins von ihnen auf die vorderen Plätze geschafft hat; über den knallroten Baublatt-Helm haben sie sich mehr als ­gefreut. (mt)

Hier gehts zur Bilderstrecke des Baggerwettbewerbs