KOF-Baublatt-Ausblick: Hiesige Baukonjunktur zeigt sich robust

KOF-Baublatt-Ausblick: Hiesige Baukonjunktur zeigt sich robust

Gemäss den eingereichten Baubewilligungen dürfte sich die Schweizer Baukonjunktur in den nächsten Quartalen weiterhin robust entwickeln. Für das Jahr 2018 liegt die Prognose der nominalen Bauinvestitionen gemäss KOF-Baublatt-Ausblick bei 1,6%. Der implementierte Infrastrukturfonds und nach wie vor tiefe Zinsen stützen die Bauwirtschaft. Doch Überkapazitäten im Wohnbau bremsen die Hochbaukonjunktur.

Die neuesten Ergebnisse des KOF-BaublattAusblicks deuten auf eine stabile, positive Entwicklung der nominalen Bauinvestitionen in den nächsten Quartalen hin. Die Prognose für das vierte Quartal 2018 liegt bei einem Anstieg um 1,4 % im Vorjahresvergleich. Für die ersten drei Quartale 2019 werden Wachstumsraten zwischen 1,2 % und 1,4 % erwartet. Im Vergleich zur vorigen Publikation des KOF-Baublatt-Ausblicks vom November 2018 fallen die prognostizierten Veränderungsraten nun leicht tiefer aus. Um saisonale Effekte bereinigt erreichen die prognostizierten nominalen Bauinvestitionen im dritten Quartal 2019 somit 15 836 Millionen Franken.

Die Prognose für das Jahr 2018 beträgt nun gemäss KOF-Baublatt-Ausblick 1,6 %. Im November 2018 fiel die Prognose mit 2,0 % noch höher aus. Die Schweizer Baukonjunktur dürfte auch 2019 zulegen. Allerdings deuten erste Anzeichen auf eine Marktsättigung im Wohnbau hin. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) nahm die Anzahl der leerstehenden Wohnungen seit 2009 kontinuierlich zu. 2018 standen 72 294 Wohnungen leer, was einer Zunahme von über 8000 Wohnungen gegenüber 2017 entspricht. Die Leerwohnungsziffer liegt mittlerweile bei 1,6 %. Die Baukonjunktur dürfte mittelfristig auch durch einen Anstieg der kurz- und langfristigen Zinsen gebremst werden. Allerdings lässt die Zinswende noch auf sich warten und die Infrastrukturfonds des Bundes verleihen dem Tiefbausektor aktuell an Schwung.

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Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) liefert fundierte Informationen im Bereich der Wirtschafts- und Konjunkturforschung. Sie erstellt eine Vielzahl von Prognosen und Indikatoren zur Konjunkturbeobachtung.

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