KMU tun sich mit dem Energiesparen schwer

KMU tun sich mit dem Energiesparen schwer

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Wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fällt das Energiesparen vielen kleineren und mittleren Unternehmen schwer. Dies teilt die Klimastiftung Schweiz mit.

Letztes Jahr hat die Stiftung mit insgesamt 1.5 Millionen Franken Unternehmen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein unterstützt, die finanzielle Unterstützung zum Energiesparen beantragt hatten. Dabei geht es entweder um Energiesparmassnahmen und die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte oder um eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen, die Unternehmen mit der Stiftung eingehen können.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Stiftung 2015 rund eine halbe Million weniger ausgegeben. Sie erklärt dies mit dem starken Franken.  „Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist das Energiesparen für viele KMU schwierig“, wird Energiestiftungsgseschäftsführer Vincent Eckert in der Medienmitteilung zitiert. Er verweist auf die die Hotelbranche, in der mehrere KMU geplante Energiesparmassnahmen aufschieben mussten. „Der Grundtenor war, dass die Investition  in Energieeffizienz momentan nicht möglich sei, selbst mit Unterstützung der Klimastiftung Schweiz.“

Eingenommen hat die Klimastiftung 2015 total 2,9 Millionen Franken, womit sie rund eine halbe Million Franken über den Einnahmen von 2014 liegt. Mit dem übrig gebliebenen Geld – rund eine Million – hat die Stiftung eine Reserve angelegt. Diese sei wichtig, weil die Einnahmen von Jahr zu Jahr schwanken würden, so Eckert.

Gegründet wurde die Klimastiftung Schweiz wurde nach der Einführung der CO2-Lenkungsabgabe gegründet. Zu Beginn beteiligten sich elf Dienstleistungsunternehmen, mittlerweile sind 28 Firmen mit von der Partie. (mai)