Keine kalten Betten im Grand Hotel Regina

Keine kalten Betten im Grand Hotel Regina

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Das Grand Hotel Regina, das einzige Fünfsternhotel im Berner Oberländer Ferienort Grindelwald, will für rund 110 Millionen Franken ausbauen. Neben 60 neuen Zimmern, einem grossen Wellnessbereich und Restaurants sollen auf dem Gelände des Hotels fünf Chalets mit 50 Apartements entstehen.
 
Diese Apartments sollen an gutbetuchte Kunden verkauft werden und damit die Totalrenovation und die Erweiterung des Hotels finanzieren. Dies teilten die Verantwortlichen mit. Zudem sollen diese Wohnungen während einer bestimmten Zeit des Jahres dem Hotel zur Vermietung überlassen und hotelmässig bewirtschaftet werden. Dies soll laut der Regina Holding AG „kalte Betten“ vermeiden. Die Finanzierung des prestigeträchtigen Grossprojekts ist allerdings noch nicht gesichert. Gegenwärtig laufen Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern. Bis spätestens im Herbst sollen die Finanzierungsfragen aber geklärt sein.
 
Die Stimmberechtigten auch noch ein Wort mitzureden: Denn für den Bau der zusätzlichen Hotelzimmer in einem Annex-Gebäude zum Hotel braucht es eine Überbauungsordnung und damit die Zustimmung des Souveräns. Die restlichen Bauaktivitäten werden im Baubewilligungsverfahren erledigt. Läuft alles nach Plan, sind die Bauarbeiten 2015 beendet. Während der Planungs- und Bauzeit wird das Grand-Hotel so weit wie möglich weitergeführt. Geschlossen wird das Hotel voraussichtlich während der Umbauzeit des Altbaus vom Frühling bis Herbst 2012. (mai/sda)