Keine Ikea-Filiale für Schänis

Keine Ikea-Filiale für Schänis

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: zvg
Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}

Schock in Schänis SG. Das Ikea-Projekt wird nicht in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Auch im Glarnerland herrscht Enttäuschung. Aus dem Glaruspark wird ebenfalls nichts. Grünes Licht gab es hingegen für das Projekt Erweiterung Linth-Park.

zvg
Quelle: 
zvg
Die Schänner bekommen keine Ikea-Filiale.
Sollen sie für eine Ikea-Filiale in ihrem Ort weiterkämpfen? Die Verantwortlichen in Schänis SG wissen es noch nicht. Der Schock war gross, als bekannt wurde, dass das Projekt nicht in den kantonalen Richtplan aufgenommen wird. Bemängelt wurde vor allem die Verkehrslage. Die Ikea-Befürworter weisen auf entgangene Arbeitsplätze hin. Sie wollen sich laut Angaben der „Südostschweiz“ nicht geschlagen geben. Schänis sei „nicht zum ersten Mal übergangen worden“, so Gemeindepräsident Erich Jud gegenüber der Tagespresse.
 
Ebenfalls durchgefallen ist das Projekt Glaruspark. Es sei zu Siedlungsnah und das Areal schlecht erschlossen. Was die einen enttäuscht, freut die anderen. „In der Region und im Glarnerland hat es genügend Angebote für Konsumgüter. Deshalb ist es nicht zu verantworten, wertvolles Land für einen Konsumtempel zu opfern“, findet das Bündnis Glaruspark.
 
Vögele darf bauen
Grünes Licht gab es hingegen für den von der Karl Vögele AG geplanten Linth-Park-Ausbau in Uznach. Laut Vögele-CEO Max Manuel Vögele stehen eine Verdoppelung der gesamten Ladenfläche und eine Umstrukturierung auf dem Plan. Das Projekt für das Einkaufszentrum nahe der Autobahnausfahrt Schmerikon SG ist eine Erweiterung, keine Neuansiedlung. Ein Argument, das beim Richtplan-Entscheid zählte. Ein Okay gab es auch für die Erweiterung des Seedamm-Centers in Pfäffikon SZ.
 
Die Kantone St. Gallen, Glarus und Schwyz fällten diese Entscheide nach einer gemeinsamen Standortanalyse. Zuvor war ein Planungsstopp verfügt worden, weil sich die verschiedenen Projekte behindert hätten. Allerdings wird das Bewilligungsverfahren von verschiedenen Seiten kritisiert. Es habe zu lange gedauert. Kurz vor der Entscheidung wurde ein weiteres Moratorium befürchtet. (my)