Kaltes Gold aus der Arktis

Kaltes Gold aus der Arktis

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Teaserbild-Quelle: zvg
In Grönland könnte der Eishandel florieren - wegen der Klimaerwärmung. Welche Infrastruktur ein solcher Handel braucht, hat sich ein Architekturstudent überlegt.
 
 
Grönland verfügt wegen seiner massiven Gletscher über sieben Prozent der gesamten Wasserressourcen der Welt», erklärt der ­Pariser Architekturstudent Alexandre Braleret. Und 177 Millionen Tonnen landen jährlich ­wegen der ­Klimaerwärmung im Meer. Bevor dies geschieht, zerfällt das Eis.
 
Braleret hat sich dazu ein Eishandelssystem für die Insel in der Arktis ausgedacht: Es ­besteht aus verschiedenen Posten entlang der grön­ländischen Westküste, an denen das ins Meer brechende Eis gesammelt und dann verschifft wird. Teil von Bralerets Konzept sind zudem ­wissenschaftliche Einrichtungen.
 
Neu ist die Idee keineswegs. Schon in den 70er-Jahren machte man sich Gedanken über den Abbau von Eis im hohen Norden. Zurzeit setzt sich das fran­zösische Software-Entwicklungsunternehmen ­Dassault Systèmes damit ­auseinander, wie sich Eisberge transportieren lassen. Ein entsprechendes Pilotprojekt läuft bereits. (mai)
 
Internettipp: Link zum Eisberg-Projekt von Dassault Systèmes (in englisch): www.3ds.com