Innovationspark Zentralschweiz startet mit Provisorium

Innovationspark Zentralschweiz startet mit Provisorium

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Die Zentralschweizer Kantone sowie diverse grosse und mittlere Unternehmen aus dieser Region möchten in den Schweizer Innovationspark eingebunden werden. Sie streben einen eigenen Standort in der Zentralschweiz an. Bis es soweit ist, wird in einem Provisorium in der Suurstoffi in Rotkreuz ZG gearbeitet.

Das Projekt «Schweizer Innovationspark» mit fünf Standorten in der Schweiz ist auf Kurs. In der Zentralschweiz will man sich ebenfalls daran beteiligen, und zwar im Bereich «Building Excellence». Ausserdem wird ein eigener Standort in der Region angestrebt. Ziel sei es, eine Antenne des Innovationsparks Zürich zu werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Verhandlungen sind bereits im Gang. Allerdings ist noch Geduld gefragt, denn noch sind nicht alle fünf Innovationsparks operativ. Bisher sind erst die Verträge mit den einzelnen Standorten sowie das Qualitätssicherheitskonzept verabschiedet. Vorher kann auch für die Zentralschweiz noch kein Standort bestimmt werden. Definitive Entscheide fallen erst 2018.

Untätig bleibt man bis dahin aber nicht. Der Verein «Innovationspark Zentralschweiz» – sein Zweck ist es, die Form der Zentralschweizer Beteiligung abzuklären – hat entschieden, das laufende Vorprojekt um zwei Jahre zu verlängern. Wie es im Communiqué weiter heisst, wolle man diese Zeit nutzen, um mögliche Standorte zu prüfen, einen breiten Konsens für den Innovationspark zu schaffen und weitere Partner ins Boot zu holen. Bereits dabei seien der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA), das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum (CDEM), die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) sowie ein Gebäudetechnik- und ein Ingenieurunternehmen.

Um schon jetzt mit konkreten Aktivitäten – etwa Ideen für Entwicklungs- und Forschungsarbeiten zu generieren, Projekte mit Vereinspartnern zu erarbeiten, Anlässe durchzuführen und ein Netzwerk zu bilden – starten zu können, stehen ab April Provisorien zur Verfügung. Eins davon befindet sich in der Suurstoffi in Rotkreuz ZG. Es soll als Inkubator für Aktivitäten eines künftigen Innovationsparks dienen. Auch im Forschungsgebäude «Nest» der Empa in Dübendorf werden Räumlichkeiten genutzt. (mt/cb)

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