Infra Suisse sagt Ja zum NAF

Infra Suisse sagt Ja zum NAF

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Der Infrastrukturverband Infra Suisse hat die Ja-Parole zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) beschlossen. Damit erhalte die Strasse nicht nur mehr Mittel, sondern auch ein Finanzierungsinstrument.

Der Verband Infra Suisse empfiehlt, den Bundesbeschluss über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) am 12. Februar 2017 anzunehmen. Mit der Verkehrszunahme würden die Strassen immer stärker belastet. Dank sparsameren oder elektrisch betriebenen Fahrzeugen sänken auf der anderen Seite die Einnahmen des Bundes aus der Mineralölsteuer. Deshalb sei eine Reform der Strassenfinanzierung dringend, „denn der Strassenkasse des Bundes geht schon bald das Geld aus“, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Mit dem NAF erhalte die Strasse nebst mehr Mitteln auch ein Finanzierungsinstrument, wie es der Schienenverkehr mit dem Bahninfrastrukturfonds (BIF) bereits kenne. Ausserdem sorge der neue Fonds für eine sichere und zuverlässige Finanzierung der nationalen Strasseninfrastruktur und der Verkehrsprojekte in den Agglomerationen. „Die Durchlässigkeit der verschiedenen Geldgefässe beim NAF verhindern kurzfristige Baustopps, wie sie in der Vergangenheit öfters vorkamen“, heisst es. Die Verlässlichkeit des NAF sei für die Bauunternehmen darum besonders wichtig. (pd/mt)