Implenia sahnt in Deutschland ab

Implenia sahnt in Deutschland ab

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Teaserbild-Quelle: C3 – Carbon Concrete Composite e.V.

Gleich drei Preise hat der Schweizer Baukonzern Implenia in Deutschland gewonnen: den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015, den deutschen Rohstoffeffizienzpreis 2015 und den Stuva-Preis 2015.

Implenia steht auf der Gewinnerseite – wortwörtlich: In jüngster Zeit wurde das Schweizer Unternehmen in Deutschland nämlich gleich mit drei renommierten Preisen ausgezeichnet. Den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 gabs für das Bauforschungsprojekt „C3 – Carbon Concrete Composite“, an dem Implenia beteiligt ist. Wie es in einer Mitteilung der Firma heisst, steht die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Auszeichnung für eine ressourcenschonende Bauweise mit dem Ziel, 50 Prozent Material einzusparen und in den nächsten zehn Jahren rund 20 Prozent des Stahlbetons durch Carbon-Beton zu ersetzen. Carbon-Beton ist ein Verbund von Carbonfasern und Hochleistungsbeton, der neue Möglichkeiten für eine nachhaltige, flexible und langlebigere Bauweise sowie eine neue Formensprache in Architektur und Städtebau eröffnen soll. In das Grossprojekt sind mehr als 130 Partner aus Forschung, Wirtschaft und Verbänden involviert. Der Fokus von Implenia liege – so heisst es – in der Verbesserung des neuen Verbundwerkstoffs, der Entwicklung von Konstruktionsgrundsätzen sowie der Identifikation von Anwendungspotenzialen.

Das Projekt „C3“ wurde zusätzlich mit dem deutschen Rohstoffeffizienzpreis ausgezeichnet. Diesen vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für herausragende Beispiele für die intelligente Materialverwendung.

An der Tagung der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V. (Stuva) wurde das Bauprojekt „Wehrhahn-Linie Düsseldorf“ mit dem Stuva-Preis 2015 für herausragende Leistungen und Innovationen im Untertagbau geehrt. Hierbei war Implenia als Generalunternehmerin für den erweiterten Rohbau des Loses 1 massgeblich beteiligt, heisst es im Communiqué. Das Projekt beinhaltet die neue, 3,4 Kilometer lange U-Bahn-Linie und dient dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Düsseldorf. Die Stuva begründet die Verleihung an gerade dieses Projekt so: „Es steht nicht nur für zahlreiche technische Neuerungen – von der Bautechnik bis zur Sicherheits- und Überwachungstechnik –, sondern auch für eine hochkomplexe innerstädtische U-Bahn- beziehungsweise Stadtbahnbaumassnahme, die trotz schwierigster Rahmenbedingungen ohne grössere Unfälle umgesetzt wurde.“ (pd/mt)