Immobilienwirtschaft könnte sich stabilisieren

Immobilienwirtschaft könnte sich stabilisieren

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Im aktuellen Immobilienbrief erwarten Experten in Sachen Wohneigentum stabile Preise. Hinsichtlich Büroflächen bleiben sie jedoch pessimistisch.

Das Zürcher Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung hat in den letzten Wochen über 600 Immobilienmarktexperten zu ihren Preiserwartungen befragt. Wie es in der aktuellen Ausgabe des Immobilienbriefs, des e-papers der Schweizer Immobilienwirtschaft, heisst, geht eine deutliche Mehrheit der Experten im Bereich Wohneigentum von stabilen Preisen in den nächsten zwölf Monaten aus.

Anders sieht es offenbar bei den Büroflächen aus. Hier blieben die Experten landesweit pessimistisch, heisst es. Schon eher gefragt sind Schweizer Gewerbeimmobilien – an guten Lagen, versteht sich.

In Sachen Detailhandelsimmobilien wurden die Einkaufsstrassen der vier grössten Schweizer Städte – Zürich, Genf, Basel und Bern – untersucht. Die Preise haben sich in den letzten Jahren offenbar stabil entwickelt. Und die Experten haben Trends ausgemacht: Je mehr Menschen in der jeweiligen Stadt leben, desto teurer sind auch die Spitzenmieten in der Stadt. Und Je mehr besser Verdienende auf einer sogenannten Hightstreet einkaufen gehen, umso mehr müssen die Shops auch an Miete zahlen.

Der aktuelle Immobilienbrief befasst sich auch mit der Lex Koller respektive der Tatsache, dass Bundesrätin Simonetta Sommaruga eine Verschärfung derselben vorantreibt, wie die NZZ kürzlich berichtet hat. Demnach schlägt die SP-Magistratin fünf Änderungen vor. Betroffen ist vor allem der Bereich der Gewerbeimmobilien. Hier ortet Sommaruga Missbrauchspotenzial, das sie ausräumen will. (pd/mt)