Holländische Höhensehnsucht

Holländische Höhensehnsucht

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Die spinnen, die Holländer. Könnte man denken, wenn man hört, dass in den Niederlanden ein 2000 Meter hoher Berg gebaut werden soll. Was aus einem Scherz entstand, nimmt erstaunlicher Weise konkrete Formen an.
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So könnte der Berg aussehen.
 
Als Thijs Zonneveld, ein holländischer Journalist, in seiner Kolumne den Bau eines künstlichen Berges forderte, dachte noch mancher, inklusive er selbst, es sei ein Scherz. Doch schon ein paar Tage später nahm seine Vision, «ich habe geträumt einen Berg zu haben», konkrete Formen an. Schon als Kind hätte er auf die Landkarte von Holland Berge gemalt.
 
Damit die Holländischen Sportler in den Disziplinen des Winter- und Radrennsports auch irgendwann mal eine Chance auf eine Medallie erhalten können, macht er ernst, und plant einen Berg. Und dieser soll auf der um das Jahr 1916 dem Meer abgerungenen Landzunge Flevoland zu stehen kommen. Mit dem Berg würde die Region nicht nur sportlich sondern auch touristisch interessant, meint Zonneveld. Wie er diesen Berg bauen will, ist noch unklar, jedenfalls sei er in Kontakt mit mehreren Ingenieurbüros.
 
Die Tourismusregionen aus der Schweiz nehmen das Höhenfieber der Holländer jedenfalls ernst. Beispielsweise Arosa Tourismus. Mit der Kampagne «So schön das Flachland in Holland, so hoch die Berge in der Schweiz» will man die Niederländer in die Schweizer Berge locken. (mh)