Höchstes Holzhaus der Welt entsteht in Stockholm

Höchstes Holzhaus der Welt entsteht in Stockholm

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Teaserbild-Quelle: General Architecture

13 Etagen hat das Cederhuset. An sich nichts Besonderes; aber dieses Hochhaus-Ensemble, das im schwedischen Stockholm entstehen soll, ist komplett aus Holz, von der Fassade bis zum Liftschacht. Damit hat das Büro General Architecture das höchste Holzhaus der Welt entworfen.

Das Stockholmer Architektenbüro General Architecture will den Baustoff Holz grossstadttauglich machen. Deshalb haben Olof Grip und Josef Eder ein Hochhaus-Ensemble entworfen – und zwar eines, das komplett aus Holz besteht. 120 Wohnungen sollen auf den 13 geplanten Etagen entstehen, wie der Tagesanzeiger schreibt. Damit wird es das höchste Holzhaus der Welt sein – und es wird mitten in der Stadt stehen, im Zentrumsviertel Hagastaden. „Weil es noch keine Holzhäuser dieser Grösse gibt, mussten wir erst herausfinden, wie es aussehen könnte. Ein Holzhaus, das sich nicht seltsam anfühlt in der Innenstadt“, lässt sich Olof Grip zitieren. Die Architekten wollen keinen Beton, keinen Gips und keinen Putz für die Wände verwenden. Das Cederhuset (Zedernhaus) soll laut Tagi „zeigen, was es ist: ganz und gar hölzern“. Seinen Namen hat es von den Schindeln aus Zedernholz erhalten, die das Hochhaus dereinst verkleiden werden. Der Baustart ist für 2016 geplant.

Um zu verhindern, dass das hölzerne Ensemble zwischen den modernen Hochhäusern in Stockholms Hightechviertel mittelalterlich wirkt, greifen die Architekten ein bisschen in die Trickkiste. Gestrichene Kanten und Giebel sollen Säulen von Steinhäusern nachahmen. Denn: „Wenn wir uns die Steinhäuser in der Stadt anschauen, finden wir eine Menge Elemente, die eigentlich aus der früheren Holzarchitektur kommen“, so Grip. Und so werden dicke Holzsäulen das erste Geschoss umgeben. Hölzerne Pfeiler sind im ersten und zweiten Stock vorgesehen. Und das Dach soll auf hölzernen Stützen ruhen.

Als Bauherr fungiert die Baufirma Folkhem Production AB in Stockholm. Die Firma mit ihren 50 Angestellten will laut Tagesanzeiger das führende Unternehmen für Holzhäuser werden. Dessen Sprecherin Sandra Frank sieht viele Vorteile in Holzbauten. Holz sei leichter, aber genauso tragfähig wie Stahl, und dazu wärmedämmend. Wer mit Holz baue, verbrauche weniger Energie als beim Betonbau. (pd/mt)

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