„Hinter den sieben Gleisen“ zu Hause

„Hinter den sieben Gleisen“ zu Hause

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Luzern soll ein neues Quartier erhalten: Im Steghof, nahe der SBB-Gleise, sind Geschäftshäuser und Wohnungen geplant. Dieser Tage hat die Stadt einen Investorenwettbewerb für die erste Etappe ausgeschrieben.
 
Im ersten Schritt geht es um eine Überbauung an der Industriestrasse und auf einer Fläche von rund 9'000 Quadratmetern. Dieses Land ist im Besitz der Stadt Luzern, die es an einen potenziellen Investor verkaufen oder im Baurecht abgeben will. Es sei aber nicht vordringliches Ziel einen möglichst guten Landpreis zu erzielen, sondern vor allem „eine bauqualitativ und städtebaulich gute Lösung“ zu finden, hielt Baudirektor Kurt Bieder gegenüber der „Neuen Luzerner Zeitung“ fest. - Immerhin könnte die Stadt laut der Zeitung mit einem Erlös für das Gebiet „hinter den sieben Gleisen“ wie Bieder das Areal nennt von zehn Millionen Franken rechnen.
 
Damit gebaut werden kann, müssen bestimmte Vorgaben erfüllt sein: Rund die Hälfte der 9'000 Quadratmeter ist Mietwohnungen vorbehalten. Bei den Gewerbe- bzw. Büroflächen soll es zusammenhängende Büroflächen zwischen 4000 und 5000 Quadratmetern für grössere Firmen geben. Rund 20 Prozent der Gesamtfläche ist für kleinere Gewerbebetriebe reserviert.
 
Bis Ende Juli müssen nun Architekten und Investoren ihre Vorschläge einreichen. Im August kürt die Jury das Siegerprojekt, im darauf folgenden Frühling entscheidet der Grosse Stadtrat dar¨über. Läuft alles nach Plan, rechnet man bei der Stadt damit, dass die Überbauung Ende 2014 steht. - Bei dem Projekt geht es um ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Franken. (mai)
 
 

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