Hiltis Gewinn bricht ein

Hiltis Gewinn bricht ein

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Der Baugerätehersteller Hilti leidet unter dem hohen Frankenkurs. Ein massiver Gewinnrückgang ist die Folge. So verdiente der Lichtensteiner Konzern dieses Jahr während der ersten acht Monate unter dem Strich 25 Millionen Franken oder 55 Prozent weniger als 2010.
 
Wie Hilti mitteilt, schrumpfte das Betriebsergebnis um 24 Prozent auf 127 Millionen Franken. Zwar lag der Umsatz mit 2,6 Milliarden auf dem Niveau der Vorjahresperiode, aber der starke Franken drückte auf die Margen. In Lokalwährungen gerechnet erhöhte sich der Umsatz um 15 Prozent. Der Reingewinn sei durch die negativen Währungseinflüsse um 78 Millionen geschmälert worden, heisst es weiter in der Mitteilung.

Vor allem die Regionen Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika entwickelten sich für den Liechtensteiner Baugerätehersteller gut: Hier stiegen die Erträge um 20 Prozent auf 287 Millionen an. In Europa, dem wichtigsten Absatzmarkt, blieb der Umsatz mit 1,46 Milliarden stabil. Währenddessen resultierte in Nordamerika, wo die Bauaktivitäten laut Hilti nach wie vor gering sind, ein Rückgang um 6 Prozent auf 466 Millionen.

Für das Gesamtjahr erwartet Hilti ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen im Bereich des nun präsentierten Zwischenergebnisses oder vielmehr 15 Prozent. Dies erklärte Mediensprecher Matthias Hassler gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Wie stark der Umsatz in Franken steigen wird, hänge von der weiteren Währungsentwicklung ab. (mai/sda)