Hilti macht 2016 mehr Umsatz

Hilti macht 2016 mehr Umsatz

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Die Hilti Gruppe erzielte für das Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzwachstum von 5,7 Prozent auf 4,6 Milliarden Franken. Der Werkzeughersteller führt dies auf Profit von hohen Investitionen zurück.

4,6 Milliarden Umsatz hat die Hilti Gruppe letztes Jahr erzielt. Das ist ein Wachstum von 5,7 Prozent, wie es in einer Mitteilung heisst. In Lokalwährungen lag die Steigerung bei 5,3 Prozent. Bereinigt um den Effekt durch den Verkauf des amerikanischen Solarunternehmens Unirac nahm der Umsatz in Schweizer Franken gar um 7,1 Prozent zu. Besonders gut lief der Markt in Nordamerika, das Wachstum lag bei 11,6 Prozent in Lokalwährungen (ohne Unirac-Effekt). Europa legte um 6,2 Prozent zu. Die südeuropäischen Märkte hätte eine zunehmende Dynamik gezeigt, heisst es. Auch in den Regionen Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika (plus 5,6 Prozent) sowie Asien/Pazifik (plus 3,3 Prozent) konnte der Umsatz gesteigert werden. Einzig im lateinamerikanischen Markt musste die Hilti Gruppe Abstriche machen (minus 1,2 Prozent). Laut Mitteilung liegt dies an der anhaltenden Wirtschaftskrise in Brasilien.

Dennoch ist CEO Christoph Loos zufrieden. Man profitiere von den hohen Investitionen der vergangenen Jahre. „Insbesondere unsere verstärkten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie der weitere Ausbau unserer Vertriebskapazitäten beschleunigten das Wachstum.“

Auch für das laufende Jahr ist Loos zuversichtlich. Das Markt- und Währungsumfeld bleibe aufgrund der vielen ungelösten globalen Probleme zwar anspruchsvoll. „Wir sind aber zuversichtlich, dass wir uns auch 2017 wieder besser als der Gesamtmarkt entwickeln können.“ Um dies zu erreichen wird Hilti erneut ins Produkteangebot, in Serviceleistungen und Software investieren sowie seine Vertriebsmannschaft vergrössern. (pd/mt)