Günstigere Einfamilienhäuser?

Günstigere Einfamilienhäuser?

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Bei den Preisen für Einfamilienhäuser registrierte der ImmoScout24-Immobilienindex im Februar eine leicht sinkende Tendenz von –1,3% im Vergleich zum Vormonat. Im Gegensatz dazu bleiben die Angebotspreise für Eigentumswohnungen konstant.

Noch im Januar bewegten sich die Angebotspreise für beide Immobilienkategorien auf dem gleichen (leicht positiven) Niveau. Die neue Februar-Notierung für Einfamilienhäuser entspricht somit wieder dem (etwas tieferen) Stand vom Dezember 2015. Gemäss Martin Waeber, Director ImmoScout24 haben die Immobilienverkäufer ihre zu Beginn des Jahres gehegten Erwartungen etwas nach unten korrigiert. Ein nachhaltiger Trend sei aus diesen Bewegungen jedoch noch nicht auszumachen. Waeber geht eher von grossen regionalen Unterschieden aus. 

Einfamilienhaus-Angebote in urbanen Bereichen sind für viele Wohneigentums-Interessenten unerschwinglich geworden. Dagegen finden sich in Agglomerations- oder ländlichen Bereichen  noch zahlbare Angebote, die sich jedoch im Wettbewerb mit (noch zahlbareren) Eigentumswohnungen befinden.   

Stabiles Interesse für Eigentumswohnungen

Die stabile Nachfrage stützt sich nicht zuletzt auch auf den urbanen Bereich. Die Chancen und Möglichkeiten, eine Eigentumswohnung im urbanen Bereich finanzieren zu können, sind deutlich grösser als im Bereich Einfamilienhäuser. Auch der Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2015 scheint diese Entwicklung zu bestätigen. So verzeichnet der Angebotspreis-Index im Jahresvergleich bei den Eigentumswohnungen einen Anstieg  von +0,8% und für Einfamilienhäuser von marginalen +0,1%.

Gemäss Martin Weber geht ImmoScout24 davon aus, dass die Preise für Wohnimmobilien in diesem Jahr um maximal +1% steigen werden. (mai/mgt)