Günstiger Wohnen für 1,4 Milliarden Franken

Günstiger Wohnen für 1,4 Milliarden Franken

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Während der kommenden Jahre will der Bundesrat für 1,4 Milliarden Franken den Bau von günstigem Wohnraum fördern. Diesen Rahmenkredit hat er dem Parlament beantragt. Das Geld soll für Bürgschaften verwendet werden.
 
Dank der Bundesbürgschaft könne die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW) ihren Mitgliedern langfristig günstige Kredite für Wohnungsbau gewähren, schreibt das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) in seiner Medienmitteilung. Denn der 2003 gesprochene Rahmenkredit für Bürgschaften wird im Laufe nächsten Jahres ausgeschöpft sein. Mit Hilfe der Bundesbürgschaft seien seit 2003 bereits über 15’000 Wohnungen günstig finanziert worden, teilt das EGW weiter mit. Bei der Kreditvergabe stützt sich der Bundesrat auf das Wohnraumförderungsgesetz (WFG). Die Rückbürgschaften trügen dazu bei, dass Wohnbaugenossenschaften und andere gemeinnützige Bauträger ihren Marktanteil von rund acht Prozent aller bewohnten Wohnungen mindestens halten könnten. der Dieses langfristig preisgünstige Angebot für die Wohnungsversorgung ist laut dem Bundesrat vor allem in den Städten und Agglomerationen von zentraler Bedeutung. (mgt/sda)