Güldener Prunk fürs Moma

Güldener Prunk fürs Moma

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Prächtig und verspielt: So hätte der Pavillon ausgesehen. 8zvg)

„Phenomena“ nennt sich das verspielte und überladene Gebilde, welches das Studio Benjamin Dillenburger aus Toronto der Schweizer Architekten Benjamin Dillenburger und Michael Hansmeyer anlässlich des Architekturwettbewerbs für den temporären Pavillon im Innenhof von New Yorks Museum of Modern Art (Moma) vorgeschlagen hat.

Die Architekten wollten mit ihrem Beitrag die Grenzen digitaler Fabrikation und digitalen Designs ausloten. „Architektur muss überraschen, begeistern und irritieren“, umreissen sie ihre Idee. „Phenomena“ sei eine experimentelle Spielerei, die nicht nur den Verstand berühren solle, sondern alle Sinne. „Sie soll die Neugier der Besucher wecken, sie dazu animieren, sie zu berühren, in sie einzutauchen und sich in ihr zu verlieren.“ Der Pavillon ist multifunktional gedacht: Tagsüber dient er als Brunnen, nachts als 3D-Projektionsfläche für Videokünstler. – Ganz überzeugen konnte das märchenhafte Werk die Wettbewerbsjury allerdings nicht. Dafür lockt diesen Sommer „Cosmo“ aus der Feder des „Office for Political Innovation“ (Mehr dazu auf baublatt.ch/moma). (mai)

Die Animation zum Projekt sehen Sie auf der Website der Architekten: http://benjamin-dillenburger.com/phenomena/


Prächtig und verspielt: So hätte der Pavillon ausgesehen. 8zvg)