Graber Pulver bauen für Biel grossen Wohnkomplex

Graber Pulver bauen für Biel grossen Wohnkomplex

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Teaserbild-Quelle: pd
Mitten in Biel, wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt und unweit des Kongresshauses, ist eine grosszügige Überbauung mit rund 220 Wohnungen gehobenen Standards geplant. Seit kurzem stehen die Architekten fest: das Büro Graber Pulver aus Zürich konnte die Jury des Wettbewerbs mit seinem Vorschlag überzeugen.
 
 
Mit der Überbauung will die Stadt für eine bessere soziale Durchmischung sorgen. Allerdings bedarf das ambitionierte Projekt noch einer Zonenplanänderung: Die Gebäude sollen sechs Meter höher gebaut werden als es in diesem Gebiet erlaubt ist. Dazu muss das Bieler Stimmvolk Ende Jahr noch seinen Segen geben. Grund für die höheren Bauten ist der 300 Meter lange Platz, an dem der Komplex geplant ist und mit dem die Proportionen der Bauten harmonieren sollen. Läuft alles nach Plan und sagt der Souverän ja, starten die Bauarbeiten an der ersten Etappe im 2015 und sind zwei Jahre später abgeschlossen.
 
Das Projekt „Papillon“ der Pulver-Graber-Architekten geht von zwei Feldern aus, die in zwei Etappen bebaut werden. Das Erdgeschoss der Gebäude ist jeweils als Arkade konzipiert, darüber sind jeweils vier Etagen mit Wohnungen vorgesehen. Darüber ist jeweils ein Doppelattikageschoss geplant. Neben Wohnungen soll auch ein Hotel in der Überbauung untergebracht werden.
 
Das Projekt sei eine „sehr ernsthafte, intelligente und sorgfältige Bearbeitung der Aufgabenstellung“, wird in der Medienmitteilung der Stadt die Jury zitiert. Trotz seiner „grossmasstäblichen“ Dimensionen orientiere sich der Vorschlag an der Struktur und Massstäblichkeit Biels. (mai)