Glasdächer des Zürcher Kunsthauses werden saniert

Glasdächer des Zürcher Kunsthauses werden saniert

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Die Glasdächer im 1910 von Karl Moser erbauten Teil des Zürcher Kunsthauses werden saniert. Grund für die Massnahmen sind Feuchtigkeitsschäden an Streben und Trägern der Unterkonstruktion, die bisher noch nie erneuert worden ist.

Während zweier Jahre habe die Stiftung Zürcher Kunsthaus, in Absprache mit der Denkmalpflege des Kantons Zürich nach der bestmöglichen Lösung gesucht, um die Feuchtigkeitsschäden im Dachraum des ersten Baus von Karl Moser («Moser I») zu beheben, teilt dazu das Kunsthaus mit. Bei einer Testöffnung bestätigte sich, dass ein Drittel der alten Sprossen korrodiert und in ihrer Funktion beeinträchtigt ist. Ausgelöst haben diese Schäden sind Kondensatbildung und eindringendes Regenwasser.

Umd die Eingriffe so gering als möglich zu halten, werden  die Streben und Träger, welche die Glasplatten tragen, Stück für Stück ausgebaut. Die noch funktionstüchtigen Teile werden gereinigt und neu galvanisiert. Was den Anforderungen nicht mehr genügt, wird ersetzt. Zudem werden die Holzeinlagen in den Sprossen mit Metallprofilen ausgetauscht. Und die Draht-Glasscheiben werden demontiert, vor dem Kunsthaus gereinigt und wieder eingebaut. – Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis kommenden Januar.

Laut Pressecomminiqué des Kunsthauses ändert sich für den Museumsbesucher wenig: Neben dem Haupteingang wird ein Baustellenumschlagplatz eingerichtet. Der Zugang ins Kunsthaus und in die Oberlichtsäle bliebe gewährleistet. - Der Museumsbetrieb wird während dieser Zeit aufrecht erhalten. (mai/mgt)