Gewinneinbruch bei Zehnder

Gewinneinbruch bei Zehnder

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Beim Heizungs- und Lüftungshersteller Zehnder haben Restrukturierungen und Währungseffekte vergangenes Jahr zu einem Gewinneinbruch geführt. Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 0,3 Millionen Euro im Vergleich zu 26 Millionen Euro im Vorjahr.

Auf Stufe (EBIT) sank der Betriebsgewinn von 32,7 Millionen Euro auf 5,2 Millionen Euro. Hauptgrund seien Einmalkosten im Zusammenhang mit Restrukturierungsmassnahmen, teilte das Unternehmen mit. Diese hätten das Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 mit 21,8 Millionen Euro belastet. Davon entfielen 11,6 Millionen Euro auf den Verkauf einer Fabrik im französischen Châlons-en-Champagne.

Den Umsatz konnte Zehnder 2015 leicht um 2 Prozent auf 533,0 Millionen Euro steigern. Allerdings profitierte Zehnder davon, dass es seine Zahlen in Euro ausweist. Währungsbereinigt schrumpften die Verkäufe um 3 Prozent.

Uneinheitliches Bild in Europa

In Europa, mit einem Anteil von 87 Prozent am Gesamtumsatz das wichtigste Segment des Unternehmens mit Sitz in Gränichen, zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Während die Umsätze in Grossbritannien, Holland, Belgien, Polen, Schweden und Spanien zugenommen haben, sind sie in den wichtigen Märkten Frankreich, Deutschland und Schweiz zurückgegangen.

Auch die beiden zwei Geschäftssparten schnitten unterschiedlich ab: In Europa sank der Umsatz mit Heizkörpern um 3 Prozent (währungsbereinigt -5 Prozent). Derweil konnte Zehnder mit seinen Lüftungssystemen ein Wachstum von 4 Prozent (währungsbereinigt auf Vorjahresniveau) erzielen. Insgesamt stagnierte der Umsatz in Europa (währungsbereinigt -3 Prozent).

In China und in Nordamerika erhöhte sich der Umsatz wegen positiven Währungseinflüssen, und zwar um 16 Prozent auf insgesamt 67,3 Millionen Euro. In Nordamerika stiegen die Erlöse beeinflusst vom starken US-Dollar um 15 Prozent. Die Verkäufe in China litten unter der Flaute im Wohnungsneubau und nahmen in lokaler Währung um 2 Prozent ab. (mai/sda)