Geträumt und abgelichtet

Geträumt und abgelichtet

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Skurrile Architekturvisionen kreiert der belgische Fotograf Filip Dujardin. Auf seiner Website lädt er zu einer kleinen Reise durch eine surreale Welt aus Beton und Backstein ein.
 
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Wenn sich die Häuser von nebenan auftürmen.
 
Wenn sich Wolkenkratzer um 90 Grad kehren und sich dabei zu seltsamen architektonischen Gebilden zusammenfügen, wenn bei Fenstern Glas mit Backsteinen vertauscht wurde und sich ein Felsbrocken zwischen zwei Mehrfamilienhäuser quetscht, handelt sich nicht um skurrile Traumvisionen. Es sind Bilder des Fotografen Filip Dujardin. Einige dieser skurrilen Werke zeigt Dujardin auf seiner Website. „Vielleicht entstehen diese Bilder aus einem Frust heraus, dass ich eigentlich lieber Architekt spielen würde, als Häuser anderer abzulichten“, verriet er einmal gegenüber dem „Mark Magazine“.
 
Jede seiner Bildmontagen ist ein eigenes Projekt: Nachdem sich Dujardin für eine Bildidee entschieden hat, baut er oft ein Modell aus Karton – oder per Sketchup-Programm. Dann sucht er sich mit dem Fotoapparat in der Umgebung die passenden „Bausteine“ zusammen. Dabei handelt sich in den meisten Fällen um Gebäude aus seiner Umgebung. Sie werden von allen Seiten fotrografiert und schliesslich zu einem neuen Bauwerk zusammen gefügt. (mai)