Geberit steigert Jahresumsatz um fast fünf Prozent

Geberit steigert Jahresumsatz um fast fünf Prozent

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Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat 2014 seinen Umsatz um 4,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken gesteigert. Besonders kräftig war das Wachstum mit 8,6 Prozent im ersten Halbjahr – dank des milden Winters. Ausserdem wird eine Cashflow-Marge von 26 bis 27 Prozent erwartet.

Der Umsatz stieg im Abschlussquartal um 1,9 Prozent und erreichte 535,3 Millionen Franken. Bereinigt um Wechselkurseinflüsse betrug das Wachstum hingegen 2,9 Prozent. In lokalen Währungen betrachtet resultierte damit im zweiten Halbjahr mit 4,1 Prozent eine Zunahme im Rahmen des mittelfristigen Zielkorridors von vier bis sechs Prozent, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens aus Rapperswil-Jona. Im ersten Halbjahr konnte ein Umsatzwachstum von 8,6 Prozent erzielt werden; dies durch vorteilhaftes Winterwetter.

Der kumulierte Umsatz der Gruppe hat um 4,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken zugenommen. Währungsbereinigt resultiert ein Wachstum von 6,4 Prozent. Die im Umsatz enthaltenen Währungsverluste beziffert der Konzern auf 34 Millionen Franken.

Was die Märkte betrifft, so konnten sie alle zulegen. In Europa nahmen die (währungsbereinigten) Umsätze um 5,9 Prozent zu, Grossbritannien/Irland wuchs um 19,8 Prozent und Zentral-/Osteuropa um 11,7 Prozent. Auch in der Schweiz lief es gut. Die Umsätze stiegen um 6,6 Prozent. In Deutschland verzeichnet die Geberit Gruppe ein Wachstum von 6 Prozent, in den Benelux-Ländern 4 Prozent, in Frankreich 3 Prozent, auf der Iberischen Halbinsel 3 Prozent, in Italien 2,7 Prozent, in Österreich 2,5 Prozent und in den nordischen Ländern 2,4 Prozent.

Auch die Region Amerika ist gewachsen, und zwar um 6,4 Prozent; dies trotz nach wie vor wenig vorteilhaften Bedingungen in dem für Geberit relevanten öffentlichen Bereich, heisst es. Deutliche Umsatzsteigerungen verzeichneten auch die Regionen Nahost/Afrika (plus 21,2 Prozent) und Fernost/Pazifik (plus 12,8 Prozent).

Wie der Konzern weiter mitteilt, werden sich das im Vorjahresvergleich erfreuliche Volumenwachstum sowie die unterdurchschnittliche Zunahme des Materialaufwands positiv auf die operative Cashflow-Marge (EBIDTA) auswirken. Teilweise kompensiert werden dürfte dies aber durch gestiegene Kundenboni sowie durch einen Anstieg beim Personalaufwand. Insgesamt erwartet die Unternehmensleitung für das Gesamtjahr 2014 jedenfalls eine Marge von 26 bis 27 Prozent. (pd/mt)