Gebäudeprogramm reduziert CO2-Ausstoss um 3 Mio.Tonnen

Gebäudeprogramm reduziert CO2-Ausstoss um 3 Mio.Tonnen

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Vergangenes Jahr haben Bund und Kantone energetische Gebäudesanierungen mit insgesamt 179 Millionen Franken unterstützt. Mit dem nationalen Gebäudeprogramm wurde so ein Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses von rund drei Millionen Tonnen geleistet.

Dank der besseren Dämmung von Fassaden, Dächern, Böden und Fenstern würden der Energieverbrauch für die Heizung und der CO2-Ausstoss von Gebäuden sinken, schreibt die Organisation Gebäudeprogramm in einer Mitteilung von heute Donnerstag. 2015 habe das Programm solche energetischen Sanierungen mit rund 101 Millionen Franken gefördert. Damit seien 3,6 Millionen Quadratmeter Gebäudehüllenflächen gedämmt worden. Der CO2-Ausstoss konnte gemäss Mitteilung um rund 1,6 Tonnen reduziert werden. Der Energieverbrauch sinkt dadurch jährlich um rund 7700 Gigawattstunden.

Über das Gebäudeprogramm bezahlen die Kantone zudem jährlich Fördermittel für verschiedene Massnahmen im Bereich erneuerbare Energien aus. 2015 waren dies 78 Millionen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Sie wurden etwa zur Abwärmenutzung oder zur Optimierung von Gebäudetechniken eingesetzt. Mit den 2015 umgesetzten Massnahmen in diesem Bereich liessen sich in den nächsten Jahren im Schweizer Gebäudepark weitere rund 1,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen, heisst es weiter. Die Energieersparnis über die Lebensdauer der Massnahmen betrage rund 81 Gigawattstunden.

Das Gebäudeprogramm hat das Ziel, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und erneuerbare Energien zu fördern. Über die gesamte Lebensdauer der geförderten Massnahmen sollen in der Schweiz zwischen 35 und 52 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden. Damit leiste das Programm einen wesentlichen Beitrag an die nationalen Reduktionsziele für Treibhausgase bis 2020, wonach der inländische Treibhausgasausstoss gegenüber 1990 um 20 Prozent sinken soll. Das Programm löste Anfang 2010 das Förderprogramm der Stiftung Klimarappen SKR ab und dauert bis 2020. (sda)