174 Mio. für saubere Energie und weniger CO2

174 Mio. für saubere Energie und weniger CO2

Teaserbild-Quelle: Uello, Pixabay, gemeinfrei
174 Mio. für saubere Energie

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen hat letztes Jahr energetische Gebäudesanierungen, mit erneuerbarer Energie betriebene Heizungssysteme und energetisch hochwertige Neubauten mit rund 174 Millionen Franken unterstützt. Mit den geförderten Massnahmen lassen sich laut Bundesamt für Energie (BFE) - über die Lebensdauer dieser Vorhaben gerechnet - rund 5,8 Milliarden Kilowattstunden Energie und rund 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Solarpanels
Quelle: 
Uello, Pixabay, gemeinfrei

Energiefreundlichere Gebäude: mit dem Gebäudeprogramm wird unter anderem die Umrüstung von fossilen auf erneuerbare Energien unterstützt.

Bei den Massnahmen standen Wärmedämmungsprojekte an erster Stelle: Insgesamt kamen ihnen 102 Millionen Franken zugute. Auf Platz zwei rangiert der Umstieg von fossilen oder elektrischen Heizungen auf Systeme mit erneuerbaren Energien mit 36 Millionen Franken. Die übrigen Fördergelder flossen in umfassende Gebäudesanierungen (14 Millionen Franken), energieeffiziente Neubauten (12 Millionen Franken) und Wärmenetze (9 Millionen Franken).

Die zwischen 2010 bis 2017 durch vom Gebäudeprogramm geförderten Massnahmen hätten insgesamt dafür gesorgt, dass der Schweizer Gebäudepark jährlich 1,9 Milliarden Kilowatt weniger Energie verbraucht  und 0,5 Millionen Tonnen weniger CO2 ausgestossen habe, heisst es in der Medienmitteilung des Gebäudeprogramms. Über die gesamte Lebensdauer der Massnahmen gerechnet sei dies fast 50 Milliarden Kilowatt und über als 12 Millionen Tonnen CO2. Die grösste Wirkung zeigten laut Gebäudeprogramm dabei Heizsysteme und Fernwärmenetze, die mit Hilfe des Gebäudeprogramms jetzt mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Wie das Gebäudeprogramm weiter mitteilt, erzielte es vergangenes Jahr über die ausgelösten energiebezogenen Mehrinvestitionen einen Beschäftigungseffekt von 1900 Vollzeitäquivalenten und knapp 70 Millionen Franken zusätzlicher inländischer Wertschöpfung. (mai/mgt)