Fussballstadion Aarau: Die Zitterpartie geht weiter

Fussballstadion Aarau: Die Zitterpartie geht weiter

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Nachdem der Aarauer Stadtrat die Baubewilligung fürs neue Fussballstadion erteilt hat und die Beschwerdefrist fast verstrichen ist, hat beim Regierungsrat doch noch jemand eine Beschwerde eingereicht.

Der Ärger mit dem Aarauer Fussballstadion geht weiter: Das Volk bewilligte das 36 Millionen teure Grossprojekt im Torfeld Süd zwar bereits 2007, und 2012 reichte die Firma HRS Real Estate AG das Baugesuch ein. Doch es gingen mehrere Einsprachen gegen die Arena gleich beim Bahnhof Aarau ein. Diese konnten bereinigt werden, man habe einvernehmliche Lösungen gefunden, teilte der Aarauer Stadtrat mit. Die letzten Gespräche hatte man im Frühling 2014 geführt, danach wurde das umfangreiche Baugesuch nochmals gründlich überarbeitet. Ende Mai konnte der Stadtrat die langersehnte Baubewilligung dann endlich erteilen, die Einwände gegen das Projekt wurden teils gutgeheissen und teils abgelehnt. Nach der Bewilligung blieb noch eine Frist von dreissig Tagen. Während dieser Zeit hätte man Beschwerden an den Regierungsrat adressieren und diese dann ans Verwaltungs- oder sogar Bundesgericht weiterziehen können.

Kurz bevor diese Frist nun verstrichen ist, ist nun doch noch eine Beschwerde eingetroffen. Dabei hatten nun alle gehofft, dass das Stadion mit 10'000 Plätzen und einer Mantelnutzung mit Dienstleistungs-, Verkaufs- und Freizeiteinrichtungen nun endlich gebaut werden kann. «Wenn die Baubewilligung rechtskräftig ist, dann können wir anfangen umzusetzen», teilte Lukas Pfisterer der SRG mit. Der Aarauer Stadtrat hält gleichzeitig fest, dass es viel zu tun gäbe: «Wir müssen Verträge aushandeln mit der Stadion Aarau AG, welche das Stadion kaufen wird, mit dem FC Aarau und, und, und».

Die Bauzeit dürfte rund 20 bis 24 Monaten dauern. 2017/18 soll das neue Stadion bezugsbereit sein. (cet)