Fünf Gebäude für die Nachwelt erhalten

Fünf Gebäude für die Nachwelt erhalten

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: Foto: zvg

Auf dem Bürgenstock wurden mehrere Kleinbauten unter Denkmalschutz gestellt. Diese stammen aus den 50er- und 60er-Jahren und sind für das Ortsbild von zentraler Bedeutung.

Der Nidwaldner Regierungsrat hat mehrere Kleinbauten auf dem Bürgenstock aus den 1950er- und 1960er-Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Damit soll der Erhalt der wichtigen Kulturobjekte sicher gestellt werden. Die Regierung fasste den Entschluss bereits Anfang September.

Die Kleinbauten 500 Meter über dem Vierwaldstättersee seien für das Ortsbild von zentraler Bedeutung und in den Bauinventaren der Gemeinden Ennetbürgen und Stansstad als schutzwürdig aufgeführt, teilte das Nidwaldner Amt für Kultur mit. An allen Objekten seien grosse Anteile an originaler Bausubstanz vorhanden. Dies rechtfertige den Schutz und die Restaurierung.

Die geschützten Bauten seien Zeugen des Aufbruchs in ein neues Tourismuszeitalter nach dem Zweiten Weltkrieg. Es handle sich um Werke der Luzerner Architekten Otto Dreyer, August Boyer, Otti Gmür und Roberto Ugolini. Die Gebäude seien mit Naturstein, Holz, Glas und Beton gestaltet.

Neben den geschützten Gebäuden entsteht derzeit ein neues Bürgenstock Resort. Neben der Baustelle von Samih Sawiris in Andermatt UR ist es gegenwärtig das grösste Tourismusprojekt in der Zentralschweiz.

Auf dem Bürgenstock entstehen drei Hotels mit über 400 Zimmer, Residenzen mit 68 Suiten, 20 Restaurants und Bars sowie Freizeitanlagen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 485 Mio. Franken. Investor ist der staatliche Hotelbetreiber Katara Hospitality aus Katar.

Der 1873 eröffnete Hotelberg zählte bislang zahlreiche prominente Gäste. Audrey Hepburn heiratete dort Mel Ferrer, Sophia Loren verbrachte die Ferien mit Carlo Ponti. Auch Charlie Chaplin, Konrad Adenauer und Jimmy Carter weilten auf dem Berg. (ffi/sda)