Forschen statt Strafen absitzen

Forschen statt Strafen absitzen

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Wo einst Strafen abgesessen wurden, soll geforscht werden: Die Universität Basel erhält auf dem Areal der ehemaligen Strafanstalt Schällemätteli ein neues Biozentrum. Der mehrstufige Wettbewerb für das Projekt ist nun entschieden. Sieger wurden die ilg santer architekten.
 
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Mit den Bauarbeiten für 240-Millionenprojekt soll voraussichltich 2013 begonnen werden.
 
Die Life Sciences der Universität Basel bekommen ein neues Biozentrum. Vergangenes Jahr wurde dazu ein mehrstufiger Wettbewerb gestartet. Sieger der letzten Runde wurde nun das Projekt „chroma“ der Zürcher ilg santer architekten, das einen 70 Meter hohen Turm vorschlägt. Das Siegerprojekt leiste einen überzeugenden städtebaulichen und architektonischen Beitrag, der ein hohes Mass an Nutzungsflexibilität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit aufweise, ist in der Pressemitteilung der Staatskanzlei des Kantons Basel Stadt zum Entscheid der Jury zu lesen. Des Weiteren wird dem Entwurf „ein grosses Entwicklungspotenzial“ attestiert.
 
 
Neben den neuen Räume für das Biozentrum sollen im neuen Gebäude ein Rechenzentrum, allgemeine Unterrichtsräume sowie eine Cafeteria unterkommen. Die Baukosten für das neue Gebäude werden auf voraussichtlich rund 240 Millionen Franken geschätzt,  die Gesamtkosten sollen etwa 300 Millionen Franken betragen. Läuft alles nach Plan, wird frühestens im Sommer/Herbst 2012 den Parlamenten der beiden Trägerkantone – Basel Stadt und Basel Land – die Baukreditvorlage vorgelegt, ein Jahr später könnte dann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Mit der Eröffnung des neuen Zentrums rechnet man im Jahr 2015.
 
Das „alte“ Biozentrum an der Klingelbergstrasse bleibt der Universität erhalten, es soll laut Medienmitteilung für „eine weitere universitäre Nutzung instand gestellt werden“. (mai)