Fliegende Roboter bauen in Katastrophengebieten wieder auf

Fliegende Roboter bauen in Katastrophengebieten wieder auf

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In von Naturkatastrophen oder Kriegen heimgesuchten Regionen könnten Schwärme fliegender Roboter selbstständig die Sicherheit von Bauwerken überprüfen sowie Brücken oder Unterstände errichten – noch bevor die Rettungskräfte da sind. Forscher der Universität von Bath arbeiten an der Entwicklung solch fliegender Helfer.

Möglich machen soll dies das sogenannte Additive Building Manufacturing" (ABM), mit welchem die Forscher die Drohnen ausrüsten wollen. Die fliegenden Helfer könnten so an ihrem Einsatzort die Landschaft scannen, darauf aus den gewonnen Daten beispielsweise ein Design für eine temporäre Unterkunft entwickeln und diese dann gleich noch vor Ort per 3D-Drucktechnologie ausdrucken. Laut den Wissenschaftern lassen sich mit ABM Gebäudeteile oder ganze Gebäude mittels 3D-Printtechnik in relativ schnell bauen, obendrein mit reduziertem Material- und Transportaufwand.

Doch bis es so weit ist, müssen die Forscherteam ABM so anpassen, damit es sich auch für kleine Drohnen eignet. Somit könnten die Roboterschwärme wie fliegende Minifabriken zu agieren. (mai)