Flexibler Wohnen im Container

Flexibler Wohnen im Container

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Teaserbild-Quelle: zvg
Ein roter Stein, ein blauer und gelber… Was an einen Turm aus Legosteinen erinnert, ist der Entwurf zu einem Wolkenkratzer für die Hafenmetropole Rotterdam, der aus lauter Containern besteht.
 
 
Als Halterung für die einzelnen Container, oder vielmehr für vorfabrizierte Wohn- oder Büroeinheiten, dient ein gigantisches Stahlgerüst. Die bunten „Klötze“ sind je nach Bedürfnis platzierbar. Der Turm soll sich während seiner gesamten Lebenszeit immer wieder von Neuem anpassen können. Wandelbar sollen auch die Funktion der einzelnen Einheiten, ihre Dichte und sogar die Höhe des Turms sein. Will man einen Balkon, wird einer der unteren Container einfach verschoben, damit entsteht für die darüber liegende Einheit eine kleine Terrasse. Im unteren Bereich des Hauses stellen sich die Architekten - Kok Keong Tew & Linshou Wang - ein Basketballfeld und Begegnungszonen vor. Unter dem Hochhaus ist eine U-Bahnhstation vorgesehen.
 
Inspiriert zum ausgefallenen Design hat die Architekten nicht nur der Hafen von Rotterdam mit seinen Kranen und unzähligen Containern sondern auch die Architektur- und Kunstgeschichte:  Mondrian und die De-Stijl-Bewegung haben mit ihren klaren Linien und den leuchtenden Primärfarben ihre Spuren im Containerturm hinterlassen. (mai)