Fenster-Branche führt Energie-Etikette ein

Fenster-Branche führt Energie-Etikette ein

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Per Anfang Jahr hat die Schweizer Fenster-Branche eine freiwillige Energie-Etikette eingeführt. An dieser soll man in Zukunft energiesparende Fenster erkennen.

Seit dem 1. Januar gibt es in der Schweiz die Energie-Etikette für Fenster. Sie wird getragen vom Schweizerischen Fachverband Fenster- und Fassadenbranche (FFF) und vom der Schweizerischen Zentrale Fenster und Fassaden (SZFF). Wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Energie heisst, beurteilt die neue Etikette die energetische Qualität respektive Effizienz des Fensters im Winter. Die Fenster werden aufgrund des energieäquivalenten U-Werts UW,eq in sieben Energieffizienzklassen von A bis 6 eingeteilt. Visualisiert wird das Ganze mit grünen bis roten Pfeilen. Die Etikette informiere einfach und verständlich darüber, welche Fenstersysteme besonders gut geeignet seien, Wärmeverluste im Winter zu minimieren, heisst es. Ausserdem berücksichtige die Etikette die Energiegewinne durch die Sonneneinstrahlung.

Die vom Bund und den beiden grössten Verbänden der Schweizer Fenster- und Fassadenbranche eingeführte Etikette ist laut Mitteilung nur auf dem Schweizer Markt anwendbar. Die EU kenne bisher keine offizielle Energie-Etikette in dem Bereich. Hersteller und Händler, die Fenstersysteme in der Schweiz verkaufen, seien indes nicht verpflichtet, ihre Produkte zu etikettieren.

Im Rahmen von Schulungen informieren die beiden Trägerverbände derzeit die Branche über die korrekte Anwendung der Etikette. (pd/mt)