Fahrplanänderungen wegen Bahnausbau Lausanne-Renens

Fahrplanänderungen wegen Bahnausbau Lausanne-Renens

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Über eine Milliarde Franken will der Bund in die Erneuerung und den Ausbau Bahninfrastruktur zwischen Lausanne und Renens investieren.  Der Ausbau soll die Voraussetzungen dafür schaffen, dass längere und höhere Züge die Strecke befahren können. Die Arbeiten beginnen im Dezember 2015 und dauern voraussichtlich rund zehn Jahre.
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Der Lausanner Bahnhof soll ausgebaut werden.
 
 
Die umfassenden Bauarbeiten erforderten eine sorgfältige Planung, da beabsichtigt werde, den Bahnbetrieb trotz Einschränkungen aufrechtzuerhalten, teilt das Bundesamt für Verkehr (BAV) mit. Unter anderem soll der Bahnhof Lausanne umgebaut werden, dazu gehört eine Perronverlängerung im Hinblick auf 400 Meter lange Doppelstockzüge. Fahrplananpassungen seien insbesondere für die Zugverbindungen zwischen Lausanne und Genf sowie zwischen Basel und der Region Genfersee erforderlich. Der Intercity Basel-Biel-Lausanne etwa werde um 30 Minuten verschoben. In Kraft treten sollen die Änderungen entsprechend den Absichten des Bundes ab Dezember 2015. Allerdings seien bis dahin noch Abklärungen mit den betroffenen Kantonen nötig, damit die Verkehrskette in der ganzen Schweiz entsprechend abgestimmt werden könne, heisst es im Communiqué.

Ausbau schlägt Wellen in der Nordwestschweiz

Der Fahrplan für den Ausbau der Bahninfrastruktur im Raum Lausanne habe weitreichende Auswirkungen auf das Bahnangebot in der Nordwestschweiz, teilte die Nordwestschweizerische Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs (KöV) am Dienstag mit. Der Fahrplan müsse daher so überarbeitet werden, dass die heutige Angebotsqualität in der Nordwestschweiz möglichst bleibe. Zudem verlangen sie, dass die Bauzeit wird, damit Nachteile nicht lange hingenommen werden müssten. Zur KöV Nordwestschweiz gehören die Kantone Aargau, Bern, Jura, Solothurn und die beiden Basel
 
Die KöV Nordwestschweiz forderte zudem, dass der Bund oder die SBB die Mehrkosten übernimmt, welche im Regionalverkehr entstehen, um Nachteile des Baufahrplans auszugleichen. Die sechs Kantone signalisieren Gesprächsbereitschaft und wollen möglichst früh in die Suche nach Lösung einbezogen werden. (mai/sda)