Fachkräfte: Schweiz ist Talentschmiede Nummer 1

Fachkräfte: Schweiz ist Talentschmiede Nummer 1

Gefäss: 

Eine Studie zeigt: Nordeuropa und seine Industriezentren haben im internationalen Wettbewerb um talentierte Fachkräfte die Nase vorn. Auf dem ersten Platz ist die Schweiz.

Eine Studie des IMD World Competitiveness Center hat untersucht, inwieweit Länder passende Rahmenbedingungen für attraktive Arbeitsplätze schaffen und den konkreten Bedürfnissen von Unternehmen entsprechen können. Unter den Top 10 sind die sieben nordeuropäischen Länder Dänemark, Luxemburg, Norwegen, die Niederlande, Finnland, Deutschland und Belgien. Angeführt wird das Ranking von der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Studie konzentriert sich auf die drei Hauptkategorien Investition und Entwicklung sowie Anziehungskraft und Praxisbezug. Diese unterteilen sich wiederum in Faktoren wie Schulbildung, Ausbildung, Mitarbeiterschulung, Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter, Lebenshaltungskosten, Mitarbeitermotivation, Lebensqualität, Sprachkenntnisse, Vergütung und Steuersätze.

Studienleiter Arturo Bris kommt zum Schluss: „Das wichtigste Merkmal aller Länder auf den vorderen Plätzen ist eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Märkte.“ Dies zeige sich in der Fähigkeit, auf ein Marktumfeld einzugehen und es zu gestalten. So gelinge es einem Land, einen Pool an qualifizierten Nachwuchskräften zu schaffen und sich im Wettbewerb um talentierte Mitarbeiter zu behaupten.

Einige grosse Volkswirtschaften der Welt haben laut Communiqué schlecht abgeschnitten: So landeten die USA auf dem 14. Platz, Grossbritannien auf dem 21. und Frankreich auf dem 27. Das chinesische Festland belegt den 40. Platz. (pd/mt)