Expo 2027: Expedition in den Osten

Expo 2027: Expedition in den Osten

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Die kommende Expo soll zu einer Expedition in den Osten einladen. Mit diesem Gedanken konnten Hsoya Schaefer Architects, Plinio Bachmann und das Landschaftsarchitektur-Büro Vulkan die Jury des Konzeptwettbewerbs für die Expo 2027für sich gewinnen.

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Ein Plan für die Zukunft: so stellt sich das Siegerteam die Expo vor.

Stattfinden soll die siebte Landesausstellung in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserhoden und im Thurgau.  Auf den ersten Blick wirkt der Vorschlag des Siegerteams zwar eher unspektakulär, lässt aber beim zweiten Hinsehen viel Raum für Ideen: «Anstatt Inhalte auf speziell angelegten Arealen zu verdichten, macht diese Expo Inhalte vor Ort erreichbar», erklären die Architekten ihre Vision. Die Ostschweizer Kulturlandschaft sei ein Mosaik verschiedenster Geschichten auf kleinstem Raum. Damit wollen die Architekten die Landschaft als «grosse  Bühne» nutzen. Sie werde zum Spielort und Thema einer Forschungsreise. Unterwegs sein sollen die Expo-Besucher vor allem mit der Bahn. Dies dürfte einer der Punkte gewesen sein, der den Ausschlag für den Entscheid der Jury gegeben hatte: Das Projekt überzeugte, weil bereits bestehende Zugstrecken unterschiedliche Landschaftsräume und Attraktionen miteinander verbinden und weil mit der Bahn die laut Jury in vielen Arbeiten wenig beachteten logistischen Fragen des Transports  «elegant» gelöst würden.

Doch ob diese Expedition dereinst tatsächlich angetreten kann, muss sich erst noch zeigen: Die eidgenössischen Räte werden erst in zirka fünf Jahren über die Landesausstellung entscheiden. (mai)

Website zur Expo 2027: www.expo2027.ch/