Europäischer Solarpreis: drei Schweizer Gewinner

Europäischer Solarpreis: drei Schweizer Gewinner

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: zvg

In Rom sind die Europäischen Solarpreise für heruasragendes Engagement im Bereich erneuerbare Energien vergeben worden. Drei Schweizer zählen zu den Gewinnern: Solarpionier Giorgio Hefti, das Verwaltungsgebäude von Flumroc und der Coop-Elektro-Lastwagen mit einer Solaranlage auf dem Dach.

Der Europäische Solarpreis wird von der Solaragentur Schweiz vergeben. Die diesjährige Verleihung fand in Rom statt. „Trotz 32 starken Konkurrenzprojekten aus verschiedenen EU-Ländern zählen gleich drei Schweizer zu den Gewinnern“, heisst es in einer Mitteilung. Giogio Hefti, Mitgründer und CEO der Titec AG, realisierte weltweit über 15‘000 Solaranlagen mit einer Leistung von rund 400 Megawatt. Dies übertreffe die jeweilige Leistung der ersten drei Schweizer Atomkraftwerke mit 365 bis 373 Megawatt. Hefti wurde dafür in der Kategorie „Persönlichkeiten“ gewürdigt.

Der zweite Schweizer Gewinner ist kein Mensch, sondern ein Lastwagen. Der zweimotorige 300 kW-Elektro-LKW der Coop-Genossenschaft hat sich laut Mitteilung als grösste auf der Strasse fahrende Photovoltaikanlage der Schweiz erwiesen. Mit 50‘000 kWh/a fahre der Elektro-LKW jährlich rund 50‘000 Kilometer CO2-frei. Er fahre mit einem Drittel des Kraftstoffverbrauchs eines vergleichbaren LKW.

Der dritte Schweizer Gewinner ist ein Gebäude: der 115%-PlusEnergieBau-Verwaltungsbau von Flumroc in Flums. Dank einer vorbildlichen Sanierung mit verstärkter Wärmedämmung, einer perfekt integrierten Solarfassade und einer monokristallinen Photovoltaik-Dachanlage habe sich das energiefressende Gebäude in einen PlusEnergie-Verwaltungsbau verwandelt, der sogar einen Solarstromüberschuss für die Flumroc-Farbrik produziere. (pd/mt)