ETH: Ein Fünfeck für Systembiologen

ETH: Ein Fünfeck für Systembiologen

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Teaserbild-Quelle: PD

Der Life Science Campus auf dem Basler Schällemätteli-Areal nimmt weiter Gestalt an: Es wird um ein Lehr- und Forschungsgebäude für die Systembiologen der ETH Zürich ergänzt. Der fünfeckige, rund 200 Millionen Franken teure Bau stammt aus der Feder des Münchner Büros Nickl & Partner.

Der neue Standort habe den Vorteil, dass die Forscher des Departements BSSE (Department of Biosystems, Science and Engineering) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Biozentrum und zur klinischen Forschung, seien, was dem Austausch zwischen der ETH und der Universität Basel nur förderlich sein könne, erklärte Roman Boutellier, Vizepräsident des Bereichs Personal und Ressourcen der Zürcher ETH, dazu gegenüber dem Online-Magazin der ETH.

Für das neue Gebäude hatten das Basler Hochbaudepartment, die Universität Basel und die ETH Zürich einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Vorschlag „540 Grad“ von Nickl & Partner konnte die Jury überzeugen. Unter anderem wegen der Art und Weise, wie die Architekten das Gebäude in den Campus einfügten und die im Innern die Räume anordneten. So sind die Labors und die Büros der einzelnen Professuren auf sechs Etagen verteilt. Die Durchmischung von theoretischen und experimentellen Professuren sei gut gelungen, heisst es dazu im Jurybericht.

Der Neubau umfasst sechs oberirdische Geschosse und verfügt über eine Gesamtfläche von 15'000 Quadratmetern. Diese sollen dereinst 400 bis 500 Personen Raum zum Forschen, Arbeiten und Lernen bieten. Läuft alles nach Plan, ist das Vorprojekt bis Ende Jahr abgeschlossen und die Baueingabe erfolgt. Für die Realisierung wird mit rund dreieinhalb Jahren gerechnet. Damit könnte das Gebäude im Winter 2019/2020 bezogen werden. (mai)