Es stapelt sich im Basler Südpark

Es stapelt sich im Basler Südpark

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Die Basler „Südpark“-Überbauung der SBB wird um ein markantes Gebäude erweitert: Zwischen dem Bahnhof und dem Gundeldingerquartier kommt ein 81-Meter-Hochhaus zu stehen. Das „Stapelvolumen“-Projekt aus der Feder Herzog & de Meurons soll bis 2017 bezugsbereit sein. Es wird mit Kosten von 150 Millionen Franken gerechnet.
 
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Der Turm dürfte zum Wahrzeichen des Areals werden.
 
Das „Südpark“-Hochhaus wird nicht nur wegen seiner Grösse auffallen, sondern auch wegen seiner Form: Der Turm besteht aus Bauklotz- ähnlichen Schichten mit drei durchgehenden schmalen Lücken in der Nord-Süd- Achse.
 
Laut aktuellen Plänen soll der gesamte Gebäudekomplex 28'500 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Auf einem sechsstöckigen Sockel wird eine Hochhausscheibe mit 21 Etagen errichtet. Im Parterre, sowie dem ersten Ober- und Untergeschoss sind Verkaufsflächen vorgesehen. Büros sind vom dritten bis und mit dem sechsten Sockelgeschoss vorgesehen. Im Hochhausbereich sollen Wohnungen entstehen. Zudem will die SBB in den Untergeschossen eine neue zentrale Logistikanlieferung einrichten.

Seit dem 14. September liegt nun das Generelle Baubegehren auf. Die Anwohnerschaft wurde laut SBB bereits informiert. Läuft alles reibungslos, startet die Planung zum Vorprojekt Anfang 2012 und 2014 dürfte die Baubewilligung vorliegen. Mit dem Baubeginn rechnen die SBB 2015.
 
Auch auf dem Grosspeter-Areal unweit des Bahnhofs ist ein 78-Meter-Bau geplant (mehr dazu lesen Sie im „baublatt“ vom kommenden Freitag). Höchstes Projekt in Basel und der Schweiz ist der in Bau befindliche Roche-Turm mit 180 Metern. Der Messeturm als derzeit höchstes Basler Haus misst 105 Meter. Dazu kommen weitere Hochausprojekte in Basel etwa im Novartis Campus oder an der Clarastrasse. (mai/sda)