Erstes Gebäude des Aargauer Innovationsparks in Betrieb genommen

Erstes Gebäude des Aargauer Innovationsparks in Betrieb genommen

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Teaserbild-Quelle: Visualisierungen zvg

Im aargauischen Villigen ist heute Freitag das erste Gebäude des Aargauer Innovationsparks „PARK innovAARE“ eingeweiht worden. Nach der Geschäftsstelle der „innovAARE AG“ wollen auch zwei Firmen dort einziehen.

Dieses „deliveryLAB“ genannte Gebäude umfasst 400 Quadratmeter Bürofläche. Geplant ist unmittelbar daneben aber ein grösserer Gebäudekomplex. Der „PARK innovAARE“ liegt gleich neben dem Paul Scherer Insitut (PSI), der grössten interdisziplinären Forschungsstätte der Schweiz. Trotz weltweiter digitaler Vernetzung stelle er immer wieder fest, dass die örtliche Nähe zwischen akademischer und industrieller Forschung ein wichtiger Erfolgsfaktor für Innovationen sei, sagte PSI-Direktor Joël Mesot bei der Eröffnung.

Die Fertigstellung und der Bezug des ersten Gebäudes seien ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Innovationsstandorts, sagte der Aargauer Landammann Urs Hofmann. Dass dieser so schnell erreicht werden konnte, belege das grosse Potenzial für Forschung und Unternehmertum im Aargau.

Wirtschaft, Forschung und Politik ziehen an einem Strick

Der „PARK innovAARE“ ist ein gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Forschung und Politik. Die Träger- und Betreibergesellschaft wurde im Mai als privatrechtliche Aktiengesellschaft mit drei Millionen Franken Aktienkapital gegründet. Zum Aktionariat zählen neben dem Kanton Aargau, dem Paul Scherrer Institut, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und den Standortgemeinden Villigen und Würenlingen auch 28 Unternehmen. Darunter befinden sich weltweit operierende Unternehmen wie ABB und Alstom, führende Schweizer Unternehmen wie Alpiq, Axpo und Swisscom sowie mehrere innovationsaffine und forschungsnahe KMU, wie die innovAARE AG am Freitag mitteilte.

Die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz hatte Ende Juni 2014 die Netzwerkstandorte des Nationalen Innovationsparks bestimmt. Das Aargauer Projekt „PARK innovAARE“ wurde dabei als einer der zwei Netzwerkstandorte in die Startformation aufgenommen. (sda)