Energiezukunft: Bauwirtschaft stärken

Energiezukunft: Bauwirtschaft stärken

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EnergieSchweiz lanciert zusammen mit zahlreichen Partnerverbänden die Kommunikationskampagne „Wir bauen Energiezukunft“. Ziel ist es, die Baubranche als relevanten Akteur für die Energiezukunft zu positionieren.

In der Herbstsession, die heute angefangen hat, wird das Parlament auch über die Energiestrategie 2050 debattieren. Wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) heisst, biete die Energiewende der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft viele Chancen. Die Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz öffne Wachstumsmärkte und verändere den Werkplatz Schweiz.

Die Baubranche soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Doch für eine erfolgreiche Umsetzung der geplanten Massnahmen seien gut ausgebildete Fachkräfte das A und O. Deshalb realisiert EnergieSchweiz in Zusammenarbeit mit bauenschweiz und zahlreichen Partnerverbänden – unter anderen der Schweizerische Baumeisterverband, der Ingenieur- und ArchitektenVerein und die usic – und Bildungsinstitutionen eine Kommunikationskampagne namens „Wir bauen Energiezukunft“. Die übergeordneten Ziele sind laut BFE die Positionierung der Bauwirtschaft als „relevanten Akteur für die Energiestrategie 2050“ sowie die Stärkung der gesellschaftlichen Reputation der Bauberufe im Kontext der neuen Energiepolitik. „Damit sollen Baubranchen bei der Rekrutierung von neuen Fachkräften unterstützt und die bereits etablierten Fachpersonen für eine regelmässige Weiterbildung im Energiebereich gewonnen werden“, schreibt das BFE.

Die Kampagne umfasst einen nationalen Plakataushang, drei Kurzclips, eine Kampagnenwebsite (www.wirbauenenergiezukunft.ch) und diverses Kampagnenmaterial für Partnerverbände. Über mehrere Jahre soll die Kampagne schrittweise weiterentwickelt werden, immer in Zusammenarbeit mit den beteiligten Branchenverbänden. (pd/mt)