EM2Ns Neubau für das Naturhistorische Museum Basel

EM2Ns Neubau für das Naturhistorische Museum Basel

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Teaserbild-Quelle: PD

Wie der gemeinsame Neubau des Naturhistorischen Museums Basel und des Basler Staatsarchivs aussieht, bestimmt das Zürcher Büro EM2N. Die Architekten konnten mit ihrem Vorschlag die Jury des Architekturwettbewerbs für sich gewinnen.

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PD
Die Jury lobte die Materialisierung des langgezogenen Gebäudes.

Das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt seien zwei wichtige kulturelle Institutionen mit langer Tradition, deren Sammlungen und Archive für die Region Basel sowie über diese hinaus herausragende Bedeutung habe, heisst es  in der Medienmitteilung des Hochbauamts. Mit dem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen auf einen Standort will man die Chance ergreifen, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten von überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

Das Projekt der EM2N-Architekten überzeugte die Jury wegen seiner „klaren städtebaulichen Setzung“. Zudem gefiel die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers: Es gelinge dem Projekt durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und einen industriellen Ausdruck zu erzeugen. Des Weiteren lobte die Jury, dass die interne Organisation des Gebäudes die funktionalen Bedürfnisse beider Institutionen „auf ideale Weise“ berücksichtigt. Sie ermögliche die eindeutige räumliche Zuordnung der beiden Nutzungen in einem Gebäude, die wirkungsvoll über die Fassade nach aussen transportiert würden.

Wie das Hochbauamt weiter mitteilt, schaffe das Siegerprojekt mit einer grosszügigen, zentralen Eingangshalle einen urbanen Ort, der zum Austausch zwischen Archiv, Museum und Quartier einlade. Zudem kann er auch unabhängig von den Institutionen öffentlich genutzt werden. (mai/mgt)