Einfamilienhaus des Jahres steht in der Schweiz

Einfamilienhaus des Jahres steht in der Schweiz

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Mit den HHF Architekten aus Basel erhielt zum dritten Mal in Folge ein Schweizer Büro den ersten Preis des Wettbewerbs „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“. Ausgelobt wird er jeweils vom Callwey-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM).
 
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Preiswürdig: Das Haus über der Landschaft in Nuglar SO.
 
Kriterien sind Nachhaltigkeit, innovativer Einsatz von Materialien, kreativer Umgang mit der baulichen Situaion und konsequente Ausführung. Prämiert wird jeweils das beste Projekt, daneben werden fünf Auszeichnungen und drei Anerkennungen vergeben. Die HHF Architekten erhielten die Auszeichnung für ihr Haus über der Landschaft im solothurnischen Nuglar. Das Besondere ist laut Medienmitteilung die „radikale Zonierung“ des von aussen zunächst simpel wirkenden, zweigeschossigen Giebeldachhauses im oberen Schlafbereich, mittleren Wohnbereich und den im Keller liegenden Räumen. Mit dem Basler wurden.
 
Der Wettbewerb wird seit drei Jahren veranstaltet. Dass einmal mehr Schweizer den ersten Preis erhalten kommt laut Verlag nicht von ganz ungefähr: „Vielleicht liegt es and er schwierigen Topografie der Alpen, die dort die Baukultur freistehender Wohnhäuser zu einem genuinen Thema hat werden lassen.“ Freilich scheine auch die Bauherrschaft ihren Architekten mit wenig Vorbehalt zu begegnen, beispielsweise schrecke es sie nicht mit Sichtbeton zu bauen. „Und ihre wirtschaftliche Lage lässt keine Versuchung entstehen, am falschen Ende zu sparen. Zweischalige Aussenwände gelten in der Schweiz nicht als exotisch.“

Auszeichnungen mehrheitlich an Schweizer

Die Auszeichnungen gingen mehrheitlich ebenfalls an Schweizer: Wespi de Moron Romeo Architekten aus Caviano TI wurden für ihr Haus über dem See in Renzo ausgzeichnet, die Buchner Bründler Architekten für ihr Haus in Gelterkinden und der Zürcher Pascal Flammer wurde für die sein Haus im Jura. Ebenfalls eine Auszeichnung erhielten Nikolaus Bienefeld aus Swisttal D für sein Dorfhaus in Krichheim und die Berliner Jan Rösler Architekten für einen Scheunenumbau in Druxberge D. Über eine Anerkennung konnten sich Bruchner Bründler Architekten aus Basel für ihr Haus in Reinach freuen und das atelier-f ag aus Fläsch für eine neue Wohnung im alten Weingut Fläsch. Die Münchner Meck Architekten erhielten eine Anerkennung für ihre „Heustadlsuite“ in Bruck.
 
In der Jury sassen neben anderen auch Fachleute aus Schweizer Institutionen bzw. von Büros: Hubertus Adam, Direktor des Schweizer Architekturmuseums, und Daniele Marques, der vergangenes Jahr den Architketurpreis gewann. Den Vorsitz hatte der Direktor des Deutschen Architekturmuseums, Peter Cachola Schmal, inne.  (mai)
 

Zum Wettbewerb ist ein Buch erschienen: „Die besten Einfamlienhäuser 2013“, Hubertus Adam und Wolfgang Bachmann, Callwey-Verlag, München 2013, 271 Seiten, ca. 79 Franken