Eine neues Gesicht für die Universität Luzern

Eine neues Gesicht für die Universität Luzern

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Teaserbild-Quelle: ZVG
Bis anhin mussten die knapp 2500 Studierenden der Universität Luzern zwischen rund 24 Standorten hin und her pendeln. Mit der Eröffnung des 155 Millionen teuren Hauptgebäudes zentralisiert sich der akademische Betrieb wesentlich.
 
 
Auf der eigens eingerichteten Website für das neue Hauptgebäude der Universität Luzern, in welchem auch die pädagogische Hochschule untergebracht ist, neigt sich der Countdown dem Ende zu. Am Donnerstag ist es schliesslich soweit: Etwas mehr als zehn Jahre nach ihrer Gründung kann die Universität Luzern in ihr Hauptgebäude einziehen. Der von den Enzmann & Fischer Architekten aus Zürich durchgeführte Umbau des alten Postgebäudes hinter dem KKL bietet für rund 2600 Studenten und rund 600 angehende LehrerInnen Platz und besticht durch seine markante, kontrastreiche Fassade.
 

Statt Post nun Prüfungen

Nachdem das Projekt für einen Neubau am Kasernenplatz scheiterte, bot sich mit dem freiwerdenden Postgebäude eine gute Gelegenheit, der Universität Luzern einen zentralen Standort zu geben, so Regierungspräsident Marcel Schwerzmann. Der aus den achtziger Jahren stammende Industriebau wurde nicht nur äusserlich, sondern auch im Innern über sieben Stockwerke komplett erneuert. Dabei wurde auf eine sachliche und schlichte Ausgestaltung Wert gelegt. Durch Lichthöfe sollen grosszügige Volumen geschaffen werden, ein ausgeklügeltes Farbkonzept soll Orientierung und Wohlgefühl vermitteln. Im Erdgeschoss sind der grosse Hörsaal mit 375 und insgesamt sieben weitere Auditorien à 110 beziehungsweise 70 Plätzen angesiedelt. Ebenso findet sich dort eine Mensa und ein Foyer. Verteilt über das erste und zweite Untergeschoss sind nochmals zwei Hörsääle mit je 205 Plätzen. Im ersten Stock befinden sich die Bibliothek sowie die Büros der Mitarbeiter. Neben zahlreichen Arbeitsräumen gibt es verteilt auf die weiteren Stockwerke etliche Seminarräume und zusätzliche Büros.
 

Festliche Einweihung

Nach der offiziellen Eröffnung am Donnerstag folgen am Samstag und Sonntag zwei Tage der offenen Türen mit zahlreichen Veranstaltungen. Neben Podiumsdiskussionen, Vorlesungen zu Themen wie „Judentum und Christentum – Geschwisterreligionen?“ und Führungen durch das Gebäude findet ein buntgefächertes Rahmenprogramm statt (siehe Link). Unter Anderem messen sich Universität und Pädagogische Hochschule in einem Ruderevent oder werden Rundgänge zum Thema „Kunst am Bau“ angeboten.  (rh)
 
 
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