Eine Metamorphose aus Glas

Eine Metamorphose aus Glas

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Die Glas-Pyramide von vorne. (Bild: Silva Maier) 1/3

Eine phantasievolle Rauminszenierung lud auf eine Reise in neue Dimensionen ein. Nur mit dem Werkstoff Glas und einer neuen Technologie, schuf Glaströsch eine verspielte Traumwelt, welche von Spiegelungen und Täuschungen geprägt war.

Aussteller: Glas Trösch AG
Design: Marina Batschelet, glaströschdesign / DesignRaum Christian Hungerbühler / Design 3 Visuelle Kommunikation / Martin Schäfer, Architektur + Design

Die Inszenierung mit dem Namen «Vom Fisch zum Vogel» erinnerte an eine liegende Pyramide und bestand komplett aus Glas. Durch das Gebilde führte ein rund 14 Meter langer Tunnel aus bedruckten und verspielten Glasscheiben in die Designwelt von Glas Trösch. Auf dem Weg durch die Pyramide verkleinerte sich die Höhe von anfänglichen vier Metern zu 2,7 Metern. Die gläsernen Wände waren dabei mit kunstvollen ineinander übergehenden Motiven geschmückt, die eine Metamorphose und Verwandlung darstellten. Mit dieser tollen Idee wurde eine interessante optische Raumkomposition geschaffen, die die Besucher beeindruckte. Am Ende des Tunnels wartete zudem eine neuartige Technologie: Virtual-Reality-Brillen veranschaulichten eine Zeitreise in eine neue Dimension, in der reale Wahrnehmung und virtuelle Interaktion miteinander verschmolzen.

Glas Trösch wollte mit der Installation zudem die Vielfalt des konstruktiven Glasbaus aufzeigen: Kaum ein anderer Werkstoff besitze so viele verschiedenartige Gesichter und könne einen Raum so individuell prägen wie Glas.

Das Design für die Metamorphose übernahm das Glas Trösch Team um die Textildesignerin Marina Batschelet. Die 3D-Visualisierungen stammen von der Agentur DesignRaum aus Winterthur. (pb/pd)