Eine Kapelle, in den Fels gehauen

Eine Kapelle, in den Fels gehauen

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Vom Meer aus sowohl tagsüber als auch Nachts ein eindrücklicher Anblick. (zvg) 1/9

Mit ihrem Projekt  „Lux Aeterna / Heiliges-Kreuz-Kapelle“ wollen die Architekten ein Gotteshaus in den Fels treiben. Während diese ihren Besuchern dereinst einen grandiosen Blick aufs Meer gewährt, bietet sie denjenigen, die mit dem Schiff vorbeifahren, einen nicht weniger eindrücklichen Anblick. Vor allem in der Nacht.

Vor rund zwei Jahren hatte die Casa Brutale von OPA (Open Platform for Architecture) auf einschlägigen Newsportalen und Blogs einen kleinen Hype ausgelöst: eine von aussen kaum sichtbare in eine Steile Klippe eingelassene Wohnung mit Glasfront und unverstellter Sicht aufs Meer. Nun legen die Opa-Architekten Laertis-Antonios Ando Vassiliou und Michalis Takupoulos nach.

Sie haben ihr spektakuläres Konzept auf eine Kapelle angewandt. Im Gegensatz zur Luxusvilla ist sie von weitem gut sichtbar. Denn ist sie im Innern beleuchtet scheint sie des Nachts als ein leuchtendes Kreuz über den Wellen zu schweben. Wo das kleine Gotteshaus in den Fels getrieben werden soll, wissen die Architekten bereits. Sie haben als Standort die griechische Insel Serifos ausersehen, wegen ihrer steil abfallenden, felsigen Küste. Ob es dereinst tatsächlich realisiert wird muss sich aber erst noch weisen. Chancen könnte es geben – zumindest, wenn man die Aufmerksamkeit bedenkt, die auch das  Projekt „Lux Aeterna / Heiliges-Kreuz-Kapelle“ auf sich gezogen hat.(mai)