Ein Projekt mit Fussball-„Spirit“

Ein Projekt mit Fussball-„Spirit“

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Teaserbild-Quelle: zvg
Der FCB erhält ein Nachwuchszentrum. Gebaut wird der Campus von den Luca Selva Architekten aus Basel. Sie gingen mit ihrem Vorschlag „Spirit“ als Sieger aus dem Wettbewerb hervor, den die Stiftung „Nachwuchs-Campus Basel“ lanciert hatte.
 
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So soll der geplante Fussballcampus aussehen.
 
Das Siegerprojekt sieht einen niedrigen Baukörper vor bei dem eine sich an den Eingang anfügende Lobby das Gebäude und das Campusgelände erschliesst. Im Neubau werden Büros eingerichtet sowie Garderoben für den FCB-Nachwuchs und für die Gastmannschaften, eine Cafeteria und eine Kantine. Wegen des Zonenplanes gibt es keine Schlafräume für die Junioren. Die auswärtigen Nachwuchsspieler werden in einem Wohnhaus untergebraucht, das die Stiftung gemietet hat. - Für die Realisierung des Neubaus sollen die bestehenden Garderobegebäude abgebrochen werden. Anstatt der bisherigen Hartplätze sind vier Rasenfelder und ein Kunstrasenfeld vorgesehen.
 
Augenfällig ist der zentrale Eingang zum Gebäude und zum Campus - es ist eine Öffnung in der Grösse eines Fussballtors. In der Gebäudefassade aus Weissbeton werden zudem alle Rangierungen des FC Basel in der Schweizer Meisterschaft seit der Club-Gründung im Jahre 1893 dargestellt. Der repräsentative Charakter sei nicht ganz unwichtig gewesen, weil auch um Talente geworden würde, erklärte Luca Selva gegenüber der „Basler Zeitung“. Es sei darum gegangen, trotz restriktiver Bauvorschriften gegangen, zu zeugen, dass hier ein Club mit europäischen Ambitionen zu Hause sei.

Campus öffnet 2013

Läuft alles nach Plan starten kann im April das Baugesuch eingereicht werden. Mit dem Spatenstich wird im vierten Quartal 2011 gerechnet. 2013 sollte der Campus schliesslich bezugsbereit sein. Laut der BaZ dürfte das Projekt mit 15 bis 20 Millionen zu Buche schlagen. Ob und wie sich Basel-Land und Basel-Stadt finanziell am Projekt beteiligen werden, steht noch nicht fest. Zwei Regierungsräte fungierten allerdings auch als Jurymitglieder und wollen nun Unterstützungsmöglichkeiten prüfen.
 
Neben der Finanzierung gilt es aber noch anderes abzuklären: Das Land, auf dem der Campus dereinst gebaut werden soll, ist im Besitz der Christoph Merian Stiftung; mit ihr soll der Baurechtsvertrag demnächst besprochen werden. Ausserdem müsste das Grundwasserpumpwerk der Gemeinde Birsfelden für den Bau des Campus verschoben werden. Die Gemeinde hat ihr grundsätzliches Einverständnis gegeben und nun braucht es noch die Bewilligung des Amts für für Umwelt und Energie Baselland. (mai)