Ein Platz für alle Zuger

Ein Platz für alle Zuger

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: zvg
Quasi als letzter Baustein des Gesamtprojekts Bossard Arena / Hochhaus Uptown / Wohnüberbauung Schutzengel konnte Anfang Oktober 2011 der neue Arenaplatz zur Nutzung freigegeben werden. Eine offizielle Eröffnungsfeier findet nach der endgültigen Fertigstellung im Frühjahr 2012 statt.
 
 
Den Rahmen des fast 10 000 Quadratmeter grossen Aussenraums bilden das Hochhaus Uptown im Westen, die Bossard Arena mit dem in der Herbst- / Wintersaison vorgelagerten Ausseneisfeld im Norden, die General-Guisan-Strasse im Süden und die Sport­halle im Osten. Das Projekt bildete einen Bestandteil des im Jahre 2004 durchgeführten Gesamtinvestoren­wettbewerbs. Konzept und Gestaltung stammen vom Büro Appert & Zwahlen GmbH, Landschaftsarchitekten BLSA, Cham. Der offene, nur an seinen Rändern sparsam möblierte Platz lässt vielfältige und multifunktionale Nutzung zu. Er ist nicht nur als ein Ort der Begegnung und des Verweilens für die Bevölkerung gedacht, sondern eignet sich sehr gut auch für Grossanlässe wie die Zuger Messe, die hier vom 22. bis 30. Oktober 2011 erfolgreich ihre Premiere erlebte.
 
Ganz fertig ist der Aussenraum aber noch nicht. Auf der Südseite gegen die General-Guisan-Strasse hin werden noch zwanzig hochstämmige Platanen gepflanzt, die willkommenen Schatten spenden und eine kleinräumigere Struktur bilden werden. Bis zur offiziellen Eröffnung sollen auch noch hölzerne Sitzbänke und eine Brunnenanlage dazu kommen.
Der Platzbelag ist in Asphalt ausgeführt. Teilflächen wurden durch eine Nachbehandlung so verändert, dass im Hell-Dunkel-Kontrast ein an Fliessbewegungen erinnerndes Muster entstand. Laut Landschaftsarchitekt Erich Zwahlen symbolisieren diese Bewegungen die Lorze, den Hauptfluss im Kanton Zug, dessen Grundwasser unter dem Platz verläuft.
 
Der Name Arenaplatz ging übrigens aus einem Publikumswettbewerb hervor, den die Stadt Zug im vergangenen Frühjahr durchgeführt hatte und an dem rund 200 Personen teilnahmen. Für den gesuchten Namen gingen
495 Vorschläge ein. Viele kamen dabei doppelt und mehrfach vor, so wie – nebst dem Arenaplaz, der acht Mal genannt worden war – beispielsweise die Bezeichnungen Hertiplatz, Allmendplatz, Eisplatz, Chriesi-Platz, General-Guisan-Platz, Stadionplatz, Scheibenplatz, Nationenplatz oder Westplatz. Eine Jury entschied sich schliesslich für die jetzt gewählte Bezeichnung. (sta)