Ein Park der Elemente und ein Hotel der Superlative

Ein Park der Elemente und ein Hotel der Superlative

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Teaserbild-Quelle: zvg Priora AG

Die 7132 AG hat grosse Pläne für Vals: Die Vision des Unternehmens sieht einen Hotelneubau im höchsten Standard sowie einen riesigen, parkähnlichen Garten auf dem Gebiet rund um die berühmte Therme vor.

Der japanische Stararchitekt Tadao Ando hat für den Park ein Konzept entworfen, das er „eins der wichtigsten Projekte Europas“ nennt. Wie es in der Oktoberausgabe des Kundenmagazins Priora View der Priora Gruppe – sie fungiert als Generalunternehmerin, während die Bauherrschaft, der Betrieb und die Investitionen in den Händen der 7132 AG liegen – heisst, entsteht eine für jedermann frei zugängliche architektonische Interpretation der Elemente Licht, Wasser, Wind und Stein. „Und mittendrin das lang gezogene Museum des Lichts, durch dessen streng geometrische Öffnungen die Sonne den Raum verzaubert. Ein Quadrat, ein Dreieck, ein Kreis. Mehr nicht.“ Andos Garten sei ein Anachronismus. Er kombiniere die japanische Tradition mit den Ansprüchen der Moderne und gründe auf streng asketischen Prinzipien.

Der Park soll im Gebiet „im Boda“ realisiert werden. Dem Stararchitekten stehen rund 40‘000 Quadratmeter für sein kreatives Schaffen zur Verfügung.

Hotel soll zu den besten der Welt gehören

Der zweite Teil der Vision besteht im Bau eines Hotels im Fünf Sterne plus-Segment. Laut Priora View ist geplant, den Bau im Ranking der „Top 5 in the World“ zu platzieren. Damit dies umgesetzt werden könne, brauche es architektonisch aussergewöhnliche Ideen. Dafür wurde im Juni ein Studienauftrag mit acht Architekturbüros aus aller Welt gestartet. Noch diesen Monat findet die Beurteilung der eingereichten Projekte statt.

Aufgabe war es, eine Projektstudie zu erarbeiten, die einen „architektonisch wegweisenden Hotelneubau präsentiert, der nicht nur höchsten gestalterischen und gebäudetechnischen Ansprüchen genügt, sondern auch wirtschaftlich ist“. Die Zimmer und Suiten sollen dabei sowohl durch eine „atemberaubende Sicht“ als auch einen „herausragenden Ausbaustandard“ überzeugen. Ebenfalls zur Aufgabe gehörte eine neue Ankunftssituation mit einer „optimalen Führung der Hotelgäste und Thermebesucher“ sowie eine „gewinnende Aussenraumgestaltung“. (mt)


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